Faschingskirche in Obergrombach

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Reaktivierter Ausscheller assistiert Fastnachtspfarrer Thomas Fritz bei der Fastnachtskirche in Bruchsal-Obergrombach.

Bruchsal-Obergrombach (kk) Gäbe es die Auszeichnung „Bester Faschingspfarrer
der Republik“, dann hätte diese Pfarrer Thomas Fritz, Seelsorge-Einheit Bruchsal- Michaelsberg, verdient. Jedenfalls, wenn es nach den weit über 500 närrischen Kirchgängern bei der „Obergrombacher Faschingskirche“ geht. Denn die fastnachtlich kostümierten Besucher in der Obergrombacher Martinskirche hatten mehr zu lachen, als bei mancher Prunksitzung. Gemeinsam mit dem Cäcilienverein Obergrombach unter Leitung von Stefan Degen und der Guggenmusik „Nashörner“ unter Leitung von Lisa Speck hatte der katholische Seelsorger die Faschingskirche gestaltet. Gleich zu Beginn wurden die Narren und Närrinnen mit Luftschlangen und Luftballons begrüßt. Für die Lesung hatte Pfarrer Fritz ein Urgestein der „Owwergrobacher Fastnacht“ reaktiviert: den Ausscheller Wolfgang Henneka, der über Jahrzehnte der Fastnacht im oberen Grombachtal seinen Stempel aufdrückte.

„Behaltet Fastnacht in Euren Herzen!“

Das Hauptthema der Lesung von Henneka drehte sich um das Thema „Fastnacht“ und endete in dem Ausspruch: „Behaltet auch nach Aschermittwoch einen Rest Fastnacht in Euren Herzen!“ Mit seiner Predigt gelang Pfarrer Fritz dann ein kunstvoller Spagat zwischen geistlichem und humorvollem Predigtinhalt: „Ich glaub‘, es ist ein Traum, so viele Menschen hier im Raum?!“ Aufs Korn genommen wurde auch, dass Obergrombach beim Anschluss an das Breitbandnetz hinterherhinkt. Er schreibe deshalb seine Emails auf dem PC, drucke sie aus und verschicke sie per Post, so Fritz. Humorvoll begleitete der Pfarrer auch das Thema „Wohnen für Senioren“: „Gestaltet das Nebengebäude der Burgschule um, dann gibt’s Platz für Alt und Jung!“ Ob dieser Tipp bei der anwesenden Bruchsaler Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick auf fruchtbaren Boden fällt, war nicht zu erfahren. Und gegen übervolle Schränke gab Fritz den Rat: „Wer acht Paar Schuhe hat, gebe sechs Paar ab an jene, die keine haben – dann hast Du nur noch zwei Paar Schuhe zu putzen!“ Fritz beendete seine Predigt-Bütt mit den Worten: „Ich wünsche Euch – keine Frage: schöne Fastnachtstage!“

Alle Fotos Klaus Kehrwecker

Autor:

Christian Schweizer aus Bretten

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