40 Jahre BreWo

Prunksitzung bei den Kreizkepf des TSV Jöhlingen

Begrüßung durch Elferratspräsident Reiner Hofheinz
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Nachdem der Elferrat, eskortiert von der Garde des Walzbachtaler Faschingsballetts, in die bunt geschmückte Jahnhalle einmarschierte und Elferrats-/Sitzungspräsident Reiner Hofheinz die zahlreichen Gäste begrüßte, übergab er das Zepter an die Guggenmusik d’Loddler weiter, die dem Publikum erst mal richtig einheizten. Was wäre eine Prunksitzung ohne ihre Garde. Das Faschingsballett, unter der Leitung von Tanja Volk, ließ die Beine zu einem Medley von "Beethoven, Bach & Friends" fliegen. Die Hebefiguren sorgten für regen Beifall und das Publikum stimmte schnell in den Rhythmus mit ein.

Die Bütt eröffnete ein neues Gesicht, doch ist sie lange kein Frischling mehr auf der Bühne. Als "Walburga" berichtete Beate Maier von ihren Versuchen, an den passenden Mann zu gelangen. Leider sorgte die inserierte Annonce für mehr Missverständnisse als gedacht. Schon falsch platziert "und zwar rechterhand links in der middelschte Spalte unter Stichwort „gebraucht- aber gut noch erhalte“. Häng ich zwische zwei Laufställ und nem Buggy in rot, unter ner Schlafstub aus Schleiflack mit Herrenkommod`". Erst naggig im Schwulenlokal, versucht sie am Ende ihr Glück in der finsteren Unterführung. Das Publikum war sich einig: viel Applaus für ein gelungenes Prunksitzungsdebüt.

Mit Pizza, Eis und Ramazotti sorgte die TSV Tanzgruppe für südländisches Flair auf der Bühne. "Bella Italia".  Die italienischen Klassiker „Tarantella“, „Azzuro“, „Mama Maria“ und „Felicita“ animierten das Publikum gleich zum Mitklatschen. In landestypische Trikolore gehüllt, begeisterten die „ItalienerInnen“ mit fliegenden Tellerröcken und einer lebendigen Choreografie, die ihren krönenden Abschluss zum Sommerhit „Bella Ciao“ fand.

Bunt gekleidet, gut gelaunt und frech, eine Gitarre in der Hand und ein loses Mundwerk… so kennt man unsere Freche Göre Sophia Hofheinz. Dieses Jahr machte sie sich unter anderem die Straßensperrung nach Weingarten zum Thema. Wer nach Weingarten will, muss momentan einiges auf sich nehmen, denn „dieser Weg ist steinig und schwer“. Der Wagen vor dir ein Traktor, um die Ecke die Polizei, damit kann sich vermutlich ein jeder identifizieren, der sein Glück auf diversen Schleichwegen versucht. Umso lauter stimmten alle in den Song „im Wagen vor mir“ mit ein. Nach dem Nussschüsselblues, begleitet von Papa Reiner am Cajon überlegt sich in Zukunft mancher zweimal, ob er in einer Kneipe in die Nussschüssel greifen will.

Die Handballer bewiesen wieder einmal ihr schauspielerisches Talent und zappten unter dem Titel "Die beste Show der Welt" durch mehrere bekannte und beliebte Fernsehshows. Begriffe raten stand bei „Ruck Zuck“ im Vordergrund. Die Jungs der „Fantastischen 5“ zeigten sich cleverer beim Erraten der Begriffe und siegten über die charmanten „Damen“ der Sexy Hexies (Mandy, Brandy, Candy und Irmgard aus Wössingen).
Bei „Herzblatt“ versuchten der besoffene Hausmeister Bamberger, der Sozialpädagoge Kai-Uwe und der dubiose Bonzo, das Herz der süßen Chantal aus dem tiefsten Bayern zu gewinnen. Allerdings konnte keiner der Kandidaten die hübsche Blondine mit dem breiten Dialekt überzeugen und so schnappte sie sich kurzerhand den etwas überforderten Moderator.
Tänzerische Meisterleistungen legten die Kandidaten und die Jury (Motsi Mabuse, Jorge Gonzales und Joachim Llambi) bei „Let’s Dance“ aufs Parkett. Nach Ententanz und Dirty Dancing versammelten sich noch einmal alle Handball-Aktiven zum „Vengabus“-Abschlusstanz.

Uneingeladene Gäste hat man nicht gerne. Der bruddelige Elferratspräsident des Wöschbacher Dackelclubs (WDC) alias Alex Mergl schaffte es auch dieses Jahr wieder, in die Prunksitzung einzudringen und über alles und jeden zu lästern. Besonders abgerechnet wurde mit dem scheidenden Bürgermeister Karl-Heinz Burgey und einem potentiellen Nachfolger. Dem Bürgermeister sei es während seiner Amtszeit sehr gut gelungen, seinen Ruhestand vorzubereiten und alles notwendig für sein Alter bereitzustellen. Deshalb gibt es jetzt ein Ärztehaus und ein Altenheim in Jöhlingen und das Rathaus steht außer Sichtweite im Oberdorf. Kindergärten gäbe es viele, doch müssten sie in Zukunft auch gefüllt werden. Wie das Weingut Schäfer mit seinem Auxerrois-Wein für mehr Kindersegen sorgen kann, soll hier nicht detailliert ausgeführt werden, die Theorie war aber sehr interessant.

Elferrat and friends sind bekannt für ihre exzellente Livemusik. Nach einjähriger Bühnenpause sorgten sie mit einem bunten Mix aus stimmungsvollen Hits für ein gelungenes Comeback. Fürs Auge bekamen sie Unterstützung von den weiblichen Elferratskolleginnen und J. Lo, die „Gangnam Style“, „Party Rock Anthem“ und „Let’s get loud“ tänzerisch umrahmten.

Louise Struller alias Dennis Schmiglewsky passend zur Neueröffnung des Ärztehauses ins Gesundheits-Metier und protzte mit ihrem neu erworbenen Doktortitel. Unterstützt von ihren tanzenden „Arzthelferinnen“ legte sie ein gekonntes Intro als „Pokerface“ aufs Parkett. Über Patienten brauche sie sich keine Sorgen machen, denn das wären alle, die Anette Kinsch nicht mehr mit Kosmetik glatt bügeln kann und bei denen die Tabletten der St. Martin Apotheke nicht mehr helfen. „Denn geht dir mal die Puller, dann komm zu Frau Dr. Louise Struller“. Über die Ärzte-Konkurrenz in Jöhlingen hatte Dr. Struller gute Recherchen vorliegen und konnte genau über deren Behandlungsmethoden Auskunft geben. Dr. Nees soll angeblich schon einen Adoptionsantrag für Louise gestellt haben.

Bei ihrem zweiten Auftritt zeigte die TSV Tanzgruppe, unter der Leitung von Natalie Reichert, die moderne Seite des Showtanz. Kreativ setzten sie das Thema "Telefon" auf der Bühne um. Neben Klingeltönen bekannter Smartphone-Anbieter, ließen es die Mädels und Dennis zu "Can i get your Number", "Call me maybe" und "Ring Ring" so richtig krachen. Zum Abschluss gab es noch ein "Selfie" auf der Bühne. Vielen Dank an Marion Reichert für die, wie immer, mit viel Liebe gestalteten Kostüme.

Die Volleyballer brachten mit ihrer Schwarzlicht-Show „Es lebe der Sport“ verschiedene Abteilungen des TSV Jöhlingen zum Leuchten. Eingeführt durch eine Turnübung am Pferd wanderten sie von Sportart zu Sportart und gaben Einblicke in neue Techniken beim Tischtennis, Tennis, Volleyball und Handball. Der schwerelose Geschlechter-Wettkampf ging in den meisten Ballsportarten zugunsten des weiblichen Geschlechtes aus. Mimimi !!! Aber Gott sei Dank konnte dieser Schiefstand im Handball mit einem 7-Meterwurf wieder ausgeglichen werden. Tor für die Männer. Wenn nicht jetzt, wann dann….

Vor dem großen Finale entflammte das Faschingsballett noch einmal den Saal mit einem Showtanz. Der Feueralarm unterbrach die Mittagspause der Crew, zu "I need a Hero" begann eine mitreißende Choreo mit akrobatischen Elementen und Jumpstyle. Bekannte Hits wie "Fireball" von Pitbull und Wolfgang Petrys "der Himmel brennt" sorgten für einen gelungenen Abschluss.

Zum großen Finale fanden sich alle Akteure noch einmal auf der Bühne ein und feierten die gelungene Sitzung gemeinsam mit dem Publikum.
Vielen Dank an unseren Elferrats- und Sitzungspräsidenten Reiner Hofheinz, der wieder ein kurzweiliges und abwechslungsreiches Programm zusammengestellt hat und Danke an alle Aktiven, die in monatelanger Vorbereitung zum Gelingen beigetragen haben.

Im Anschluss an das Programm mischte das Bar-Team die richtigen Drinks und DJ Uwe den passenden Mix aus Faschings-Hits und Charts zusammen, während zur Live-Musik der Tanzband "Hollywood" nicht nur begnadete Discofox-Tänzer auf ihre Kosten kamen.
Ehrungen erhielten in diesem Jahr Reiner Hofheinz, Gernot Melcher und Thorsten Braun für 22 Jahre Elferrat, sowie Alex Mergl und Klaus-Peter Sprissler für 11 Jahre Elferrat.
Ein großes Dankeschön an alle Helfer, Bühnenhelfer und vor allem an die Alten Germanen, die bei Aufbau, Abbau und Dekoration tatkräftig unterstützten.

Bis zum nächsten Jahr...wenn es wieder heißt "Mit Alaaf und Helau - Narretei beim TSV".

Autor:

Elferrat TSV Jöhlingen aus Region

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