Bau der B 293-Ortsumfahrung Jöhlingen rückt näher: Planfeststellung 2018?

Künftige Abzweigung der Ortsumfahrung Jöhlingen hinter dem Jöhlinger Buckel aus Richtung Berghausen gesehen. Foto: ch
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(ch) Seitdem im vergangenen Dezember vom Deutschen Bundestag das Gesetz mit dem Bundesverkehrswegeplan 2030 (BVWP) beschlossen wurde, steht fest: Der Bau der lange ersehnten Ortsumfahrung auf der Bundesstraße 293 in Jöhlingen ist im BVWP als „Vordringlicher Bedarf“ eingestuft und rückt damit ein Stück näher.

„Wir freuen uns sehr, dass die Anwohner der Jöhlinger Straße jetzt eine realistische Perspektive haben, in naher Zukunft vom Durchgangsverkehr entlastet zu werden“, betont Bürgermeister Karl-Heinz Burgey.

Auch Ortsumfahrung Berghausen als "vordringlich" eingestuft

Der Rathauschef war erst Anfang März in Stuttgart bei einer Straßenbaukonferenz, auf der das Landesverkehrsministerium seinen Entwurf für eine Umsetzungskonzeption vorstellte. Dabei wurde unter anderem deutlich, dass die Jöhlinger Ortsumfahrung mit einer Vielzahl weiterer als „vordringlich“ eingestufter Straßenbauprojekte in Baden-Württemberg um die Realisierung konkurriert. Allein im Regierungsbezirk Karlsruhe sind zehn von insgesamt 13 Vorhaben als „vordringlich“ eingestuft, darunter auch die B 293-Ortsumfahrung von Pfinztal-Berghausen.

Begrenzte Kapazitäten für Planung und Bau

Wegen begrenzter Kapazitäten für Planung und Bau könnten nicht alle diese Projekte gleichzeitig begonnen werden, erfuhr der Bürgermeister in Stuttgart. Allerdings sieht er das Jöhlinger Projekt im Vorteil, weil dafür bereits eine Vorentwurfsplanung vorliege. Ebenso wie die Ortsumfahrung Berghausen findet sich daher die Jöhlinger Ortsumfahrung in der ersten Stufe der Umsetzungskonzeption. Woraus der Bürgermeister folgert: „Die Planung wird also weitergehen.“ Seine Hoffnung: „Wenn alles wie geplant läuft, könnte Anfang 2018 das Planfeststellungsverfahren beginnen.“

Drängen der Gemeinde hat sich gelohnt

Insgesamt umfasst diese erste Umsetzungsstufe landesweit 27 bereits im Bau befindliche Maßnahmen und 46 in der Planungsphase mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von rund 5,6 Milliarden Euro. Nach Ansicht von Karl-Heinz Burgey hat es sich gelohnt, dass die Gemeinde in den letzten Jahren auf die Fortsetzung der Planung für die Ortsumfahrung gedrängt hat: „Ohne eine Vorentwurfsplanung hätten wir jetzt kaum eine Chance auf eine baldige Umsetzung.“

Lesen Sie zu diesem Thema auch unseren Kommentar "Kehrseite"

Mehr zum Thema Ortsumfahrung lesen Sie auf unserer Themenseite Ortsumfahrung

Autor:

Chris Heinemann aus Bretten

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