Kreistag passt Abfallwirtschaftssatzung an
Neue Biotonne kann auf Wunsch auch wöchentlich geleert werden

Die neue Biotonne kann auf Wunsch von Mai bis September auch wöchentlich geleert werden
  • Die neue Biotonne kann auf Wunsch von Mai bis September auch wöchentlich geleert werden
  • Foto: Kampagnenmotiv © schweitzer media gmbh
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Kreis Karlsruhe (kn) Bereits Ende des letzten Jahres hatte der Kreistag die Abfallgebührenkalkulation für die Jahre 2020 und 2021 sowie die entsprechende Änderung der Abfallwirtschaftssatzung des Landkreises Karlsruhe beschlossen. Der Kalkulation der neuen Bioabfalleinsammlung, die mit dem neuen Jahr 2021 beginnt, liegt für die Biotonnen ein zweiwöchentlicher Leerungsrhythmus zu Grunde. Um den Kundinnen und Kunden auf Wunsch in den Sommermonaten Mai bis September eine wöchentliche Leerung der Biotonnen anbieten zu können, beschloss der Kreistag in seiner jüngsten Sitzung vom 12. November eine entsprechende Modifikation der Abfallwirtschaftssatzung. Der Service kostet 71,40 EUR für die 80-Liter-Tonne, 76,80 EUR für die 120-Liter-Tonne und 154,80 EUR für die 240-Liter-Tonne – jeweils zusätzlich zu den regulären Jahresgebühren für die Biotonnen.

75 Prozent der Grundstückseigentümer haben sich zurückgemeldet

Landrat Dr. Christoph Schnaudigel informierte das Gremium, dass sich aktuell rund 75 Prozent aller befragten Grundstückseigentümer zurückgemeldet haben. 29 Prozent wollen den Bioabfall auf ihrem eigenen Grundstück kompostieren, 55 Prozent ziehen das Bringsystem auf den Grünabfallsammelstellen vor und 16 Prozent haben sich für die bequeme Biotonne entschieden, was 17.000 Biotonnen entspricht. Für den Landrat ist klar, dass die Biotonne die bessere Wahl ist, weil sie vor der Haustüre geleert wird und man sich damit den Weg zur Sammelstelle spart. „Das ist gesparte Zeit, die man besser nutzen kann“, so Dr. Christoph Schnaudigel. Den noch Unentschlossenen gibt er zu bedenken, dass die Bioabfälle künftig nicht nur deshalb getrennt gesammelt werden müssen, weil aus ihnen Biogas und Kompostdünger entstehen sollen, sondern dass es auch am teuersten ist, wenn man die Bioabfälle weiter in die Restabfalltonne wirft. Deshalb sollte man jetzt möglichst schnell seine Wahl treffen.

Autor:

Katrin Gerweck aus Bretten

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