Sulzfelder Schule und Ortsmitte sollen saniert werden

Kindergarten, Schule und Ortsmitte: Laut Bürgermeisterin Sarina Pfründer stehen Angebote für Familien im Mittelpunkt der kommunalen Planung. Foto: ch
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(ch) Sanierung wird in Sulzfeld momentan großgeschrieben. Während die Sanierung der Blanc- und Fischer-Gemeinschaftsschule schon länger beschlossene Sache ist, hat der Sulzfelder Gemeinderat Ende Mai auch den Weg zur langfristigen Sanierung der Ortsmitte geebnet. Aber auch in der Kleinkindbetreuung tut sich was.

„Im September brauchen wir eine dritte Kinderkrippe“, sagt Bürgermeisterin Sarina Pfründer. Zwar seien die 2014 dramatisch auf 45 gestiegenen Kinderzahlen inzwischen wieder auf einen Jahresschnitt von etwa 37 gesunken. Aber das sei immer noch mehr, als die beiden bestehenden Krippen im Bürgerhaus aufnehmen könnten.

Vorausschauende Planung zur Kinderbetreuung

Bis nach den Sommerferien soll die dort bereits im Bau befindliche dritte Krippe, die zugleich die erste Ganztagskrippe wird, fertig sein. Für den Fall der Fälle wäre dort auch noch Platz für eine vierte Krippe, meint die Rathauschefin. Die bisher im Bürgerhaus untergebrachten Vereine haben inzwischen im Bürgerbahnhof oder Schulhaus eine neue Bleibe gefunden. Demnächst soll auch entschieden werden, in welchem der beiden Kindergärten eine zusätzliche Ganztagsgruppe eingerichtet wird, die ab Herbst 2018 gebraucht wird. An ihrer vorausschauenden Planung des Gemeinderats, dank derer bisher stets alle Kinder aufgenommen werden konnten, will Sarina Pfründer festhalten.

Schulsanierung verschoben

Mit der Generalsanierung des 45 Jahre alten Schulgebäudes hätte sie es zwar nicht minder eilig, dennoch wurde der Baustart auf Ostern 2018 verschoben. Der Grund: Sie will der Gemeinde zusätzliche Fördermittel sichern, die aufgrund der bundesweit hohen Steuereinnahmen jüngst angekündigt wurden. Diese Gelegenheit, viel Geld zu sparen, will sie sich nicht entgehen lassen. Rund 2,4 Millionen Euro kostet der erste von drei Bauabschnitten, in dem zunächst der Verwaltungstrakt einschließlich Lehrerzimmer und Fachräume modernisiert werden soll.

Langer Atem bei Sanierung der Ortsmitte

Eine langfristigere Sache ist die Sanierung der alten Ortsmitte, für die der Gemeinderat eine Ortsentwicklungskonzeption beschlossen hat. Sie soll einerseits die Stärken der Gemeinde herausstellen und andererseits Lösungsansätze zur schrittweisen Beseitigung erkennbarer Schwächen bieten. Die Konzeption ist auch Voraussetzung zur Aufnahme ins Landessanierungsprogramm. Bis Fördermittel zum Beispiel zur Umnutzung des derzeit leer stehenden denkmalgeschützten Rentamt-Areals oder zur Anlage neuer Plätze und Parkplätze an verschiedenen Stellen im Ortskern bewilligt werden, könne es aber noch Jahre dauern, stellt die Bürgermeisterin fest.

Innovative Bürgerbeteiligung

Die Zeit bis dahin will sie nutzen, um mit einer Einwohnerbefragung, einer auf den 14. November terminierten Bürgerversammlung und innovativen Beteiligungsformen die Bürger einzubeziehen. Dazu zählt sie neben einem Bürgercafé auch eine Jugendbeteiligung und eine sogenannte „Erlebnisbeteiligung“, bei der die Bürger auf einem gemeinsamen Ortsrundgang ihre Ideen äußern können. Im Zuge der Ortsmittesanierung soll auch dem gestiegenen Bedarf nach Mietwohnungen abgeholfen werden. Derzeit läuft aber erst einmal die Bebauung des 100 Bauplätze umfassenden neuen Wohngebiets „Kürnbacher Weg II“ mit Ein- und Zweifamilienhäusern. Direkt gegenüber plant die Gemeinde schon das drei Hektar große Gewerbegebiet „Riegel 2“, um den Erweiterungsbedarf ortsansässiger Firmen abzudecken.

Autor:

Chris Heinemann aus Bretten

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