Warnstreik bei Post: Brief- und Paketzustellung betroffen

Wegen des Tarifkonflikts mit der Post hat die Gewerkschaft Verdi am Freitag, 23. Februar, in weiten Teilen Badens zu Warnstreiks aufgerufen.

Karlsruhe (dpa/lsw) Betroffen seien Teile der Brief- und Paketzustellung in den Regionen Karlsruhe, Pforzheim, Mannheim, Heidelberg, Freiburg und Offenburg, wie Verdi mitteilte. Demnach geht die Gewerkschaft davon aus, dass in diesen Regionen Brief- und Paketsendungen ihre Empfänger teilweise nicht erreichen. Zu einer Kundgebung in Karlsruhe erwartet die Gewerkschaft am Vormittag etwa 500 Streikende.

Aktionen auch in Bayern und Rheinland-Pfalz

Bereits am Donnerstag hatte Verdi in fünf Bundesländern rund 1500 Mitarbeiter der Post aufgerufen, vorübergehend die Arbeit niederzulegen und sich an Kundgebungen zu beteiligen. Aktionen gab es nach Gewerkschaftsangaben in Bayern, Schleswig-Holstein, Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und dem Saarland.
Am Freitag müssen sich Kunden der Deutschen Post AG auch in weiten Teilen Hessens auf eine verzögerte Briefzustellung einrichten - wegen eines ganztägigen Warnstreiks.

Verdi fordert sechs Prozent mehr Geld

Bundesweit beschäftigt die Deutsche Post rund 130.000 Mitarbeiter nach Tarif. Verdi fordert für sie sechs Prozent mehr Geld. Außerdem soll eine tarifvertragliche Wahlmöglichkeit geschaffen werden, wonach der einzelne Mitarbeiter einen Teil der zu vereinbarenden Tariferhöhung in freie Zeit umwandeln kann. Das bislang jährlich gezahlte, variable Entgelt will Verdi durch einen festen monatlichen Betrag ablösen. Die nächste Verhandlungsrunde im Tarifkonflikt soll am 26. und 27. Februar in Bonn stattfinden.

Autor:

Havva Keskin aus Bretten

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