Sulzfelder Radsportler auf den Spuren der Königin der Alpenpassstraßen

Die Teilnehmer auf dem Stilfser Joch.
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Auf den Spuren der Königin der Alpenpassstraßen. Dreitägige Tour der Sulzfelder Radsportler in Südtirol.

Sulzfeld (gp) Bereits zum 20. Mal seit 1988 veranstaltete der Radsportverein Sulzfeld seine große Alpenpassfahrt. Diesmal ging es nach Südtirol in das Dreiländereck Italien, Österreich und Schweiz. Infolge der angekündigten Wetterkapriolen musste die Tour kurzfristig um zwei Tage verschoben werden. Dadurch dezimierte sich das Teilnehmerfeld leider aus beruflichen Gründen von zunächst acht auf fünf Teilnehmer. Das bunt gemischte Team setzte sich dabei aus Sportlern verschiedener Generationen (U 16, Ü 20, Ü 50 und Ü 60) zusammen und harmonierte dennoch sowohl menschlich als auch sportlich hervorragend.

Beachtliches Tagespensum der Sportler

Nach der Anfahrt am Sonntag wurde am Reschenpass in Burgeis im Hotel Maraias Quartier bezogen. Zum Einrollen am Nachmittag wurde der Reschensee umrundet. Am zweiten Tag ging es über Laatsch und St. Maria hinauf zum 2.149 Meter hohen Ofenpass. Dem folgte eine rasante Abfahrt durch den Schweizer Nationalpark nach Zernez. Weiter führte die Tour entlang des Inns durch das Engadin bis Martinsbruck. Dort galt es nochmals alle Kräfte zu bündeln, um danach hinauf zur Norbertshöhe zu gelangen, ehe es wieder über Nauders in Österreich den Reschenpass nach Italien hochging. Am Hotel angekommen, hatten die Rennradfahrer ein Tagespensum von beachtlichen 132 Kilometern und 2.412 Höhenmetern absolviert.

"Höhepunkt mit der "Königin der Passstraßen"

Unstrittiger Höhepunkt war aber der dritte Tag mit dem Anstieg auf das Stilfser Joch mit seinen legendären 48 Kehren. Diese mit einer Höhe von 2.760 Metern höchste Passstraße Italiens wird auch als „Königin der Passstraßen“ bezeichnet und ist für jeden ambitionierten Rennradfahrer ein absolutes „Muss“ im Sportlerleben. Diese Straße gilt als eine der imposantesten der Welt und ist wohl die am schwersten zu fahrende in den ganzen Alpen. Die Auffahrt weist ab Prad eine Länge von 28 Kilometern bei knapp 2.000 Höhenmetern sowie eine Maximalsteigung von 17 Prozent auf. Die gut vorbereiteten Sportler des RSV meisterten diese Herausforderung bei besten äußeren Bedingungen mit Bravour und genossen dabei noch das beeindruckende Panorama bis hinauf zum Gipfel. Nach einer Pause ging es dann auf einer anspruchsvollen Abfahrt über den Umbrailpass rund 20 Kilometer hinunter nach St. Maria. Von dort aus führte die Rundfahrt durch das Münstertal zurück zum Ausgangspunkt nach Latsch. Der Dank der Teilnehmer Konrad Gehringer, Wolfgang Pux, Simon Reif und Nikolas Wiacker ging am Ende vor allem an Alex Winter, der die Ausfahrt organisiert hatte und bei den Touren als „dynamische Lokomotive“ fungierte.

Die Teilnehmer auf dem Stilfser Joch.
Beeindruckende Kehren auf dem Weg nach oben und unten.
Autor:

Christian Schweizer aus Bretten

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