Ein Konzertnachmittag voller Ohrwürmer

Am Nachmittag des Palmsonntags lud der Musiverein Neibsheim das Publikum auf ihrem
Frühjahrskonzert dazu ein, sich für die Woche sowohl altbekannte als auch einige neure
Ohrwürmermitzunehmen.

Den Auftakt des Konzerts bildete nach der Begrüßung durch Eva-Maria Dulkies das
Jugendorchester Neibsheim unter der musikalischen Leitung von Armin Westermann mit
dem imposanten Fanfare and Triumph von James Swearingen. Nach den erquickenden
Melodien von Händels La Rejouissance, arrangiert von M. Williams, folgte zunächst Fred's
Theme und schließlich bezauberte das Jugendorchester das Publikum mit Erinnerungen
aus der Kindheit, als es altbekannte und nostalgische Songs aus verschiedenen Disney-
Klassikern wie Aladdin und Die Schöne und das Biest von der Bühne direkt ihn die Herzen
der Zuhörenden führte. Die jungen Musikerinnen und Musiker verabschiedeten sich
letztendlich mit dem River Kwai March, zu dessen ohrwurmverursachenden Hauptmotiv
erst der Dirigent, und schließlich das gesamte Orchester dem Publikum winkend die
Bühneverließen.

Nach einer kurzen Umbauphase startete mit Jewish Folksong Suite und eingängigen
Tanzmelodien in drei Sätzen das große Blasorchester, wobei die Dirigentin Claudia Straub
mit stolzen 60 Musikerinnen und Musikern die Bühne füllen konnte. Durch das Programm
führten dieses Jahr das Duo aus Jessica Kreischer und Georg Hauck, die dem Publikum
Einblicke in die Hintergründe der einzelnen Stücke boten. Nach dem hochemotionalen
You raise me up von Rolf Løfland, das insbesondere den beiden verstorbenen Säulen des
Vereins Michael Köpp und Michael Schwager gewidmet war, ließ das Orchester seine
Zuhörerinnen und Zuhörer in das bunte Trubel voller Verkehrslärm und wunderbarer
Grünanlagen der Großstadt New York stürzen.
Nach einer kurzen Erfrischungspause für Orchester und Publikum setzten die
Musikerinnen und Musiker das Programm mit dem zauberhaften Encanto fort. Dem
Aprilwetter trotzend zog die Musik aus dem Animationsfilm PolarExpress die Zuhörenden
in eine weihnachtliche Stimmung und man meinte fast selbst, am Nordpol zu sein. In dem
von Mnozil Brass arrangierten Tica Taco Trombone sind bekannte Lieder wie La Bamba
und La Cucaracha verarbeitet worden, deren Melodien gerade durch den großartigen
Solisten Steffen Westermann an der Bassposaune zum Leben erweckt worden sind. Den
Abschluss des Programms bildete ein fetziges Medley The Police On Stage aus den
besten Songs der New-Wave-Band ThePolice.
Selbstverständlich spielte das Orchester darauf für das applaudierende Publikum noch die
Zugabe Nobles of the Mystic Shrine March und ließ den Nachmittag mit dem besinnlichen
Benedictus aus der Friedensmesse The Armed Man ausklingen.

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