Mein Lied für Bretten: Brad Witt im Interview

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Brad Witt reichte einen Rap mit dem Titel „Bretten Baby“ zum Songcontest ein. Als er von dem Wettbewerb hörte, habe er sofort Lust bekommen, ein paar Zeilen zu schreiben. Viel Erfahrung hatte bis dahin noch nicht. Im Interview mit kraichgau.news erzählt er, was ihn mit Bretten verbindet und was ihn zu seinem Song inspirert hat. Das Interview mit Thomas Rothfuß finden Sie hier. Zum Interview mit Ira und Udo Zimmermann geht es hier lang.

kraichgau.news: Was hat Sie dazu bewogen, beim Song Contest mitzumachen?

Brad Witt: Hmm, nach einem ersten Gehversuch in der Rap-Musik – „Mein MGB“, ein Sido-Cover über die Schule, an der ich als Lehrer tätig bin – hatte ich immer mal wieder Lust, Texte zu schreiben. Aber wie es oft so ist, sind diese unvollendet in der Schublade gelandet. Dann bin ich durch die Brettener Woche auf den Song Contest aufmerksam geworden und bekam sofort Lust, ein paar Zeilen zu schreiben. Und aus diesen Zeilen wurde dann mein „Bretten Baby“.

Was hat Sie zu Ihrem Song inspiriert?

Witt: Bretten! Bretten hat viel zu bieten: es ist eine Kleinstadt mit städtischem wie auch ländlichem Charakter, besitzt eine interessante Geschichte, ist toll vernetzt in Europa, überregional bekannt durch das Peter-und-Paul-Fest, und und und. Bretten hat eine eigene Identität, die die Stadt und ihre Einwohner auch leben und auf die sie auch stolz sein können. Oder um es mit den Worten meines Songs zu formulieren: Das „Bretten Baby“ ist nicht Irgendeine. Das „Bretten Baby“ ist einzigartig!

Wie ist Ihr Bezug zu Bretten?

Witt: Wie schon erwähnt, bin ich Lehrer am Melanchthon-Gymnasium. Ich unterrichte dort die Fächer Englisch und Französisch, und das seit 2008. In meinem Lied erfährt man auch, dass ich meine Frau 2008 in Bretten kennengelernt habe. Wir haben dann auch 2015 geheiratet – in der Brettener Kreuzkirche! Wenn man so will, reicht mein Bezug oder meine Beziehung zu Bretten aber noch bis in meine Kindheit. Mein Großvater hat sehr lang bei Neff in der Entwicklung gearbeitet und war für mich immer eine Art „Erfinder“. Und ein Ort, an dem Erfinder arbeiten, ist schon etwas Besonderes.

Wie lange machen Sie bereits Musik?

Witt: Das schon erwähnte „Mein MGB“ stammt aus dem Jahre 2013 und war mein erster eigener, beziehungsweise selbstgeschriebener Song. Vorher habe ich ein paar Jahre in der Lehrerband des MGB gesungen.

Fiel Ihnen das Komponieren der Musik oder das Texten leichter?

Witt: Hier muss ich sagen, dass nur der Text von „Bretten Baby“ aus meiner Feder stammt. Für die Musik ist Christian Heneka verantwortlich, mit dem ich schon seit Grundschulzeiten befreundet bin und der dem ein oder anderen Brettener auch als der Rapper „Jay Farmer“ bekannt sein dürfte.

Warum sollten sich die Zuschauer auf der Shopping Music Night für Ihren Song entscheiden?

Witt: Nun ja, die Songs der 3 Finalisten sind sehr unterschiedlich, - wenn man will - für jeden Geschmack etwas. Ich denke, es wäre schwer und auch irgendwie albern, einen Volksmusik-Fan dazu bringen zu wollen, für einen Rap-Song zu stimmen. Nichtsdestotrotz glaube ich, dass „Bretten Baby“ den Spagat zwischen Brettens Geschichte und Gegenwart am besten hinbekommt und sozusagen Bretten mit all seinen Facetten in ein modernes Gewand kleidet. Bretten ist Melanchthon, Bretten ist das Brettener Hundle, Bretten ist Peter-und-Paul. Aber Bretten ist auch hip. Und auch ein bisschen Hip Hop.Wie auch in der ersten Runde des Wettbewerbs freue ich mich über jede Stimme und hoffe einfach, dass auf der Shopping Music Night viele Menschen bei gutem Wetter und guter Musik zusammen feiern können. Wir sehen uns!

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