Verletztem Feuerwehrmann Andreas Bimmler geht es besser

(ch) „Es geht ihm gut, er ist außer Lebensgefahr“, die Stimme von Christa Bimmler klingt hörbar ruhiger als noch vor einer Woche. Ihr Sohn Andreas Bimmler, Feuerwehrabteilungskommandant in Dürrenbüchig, ist beim Unwettereinsatz am 8. Juni 2016 in Ruit durch einen Stromschlag am Ruiter Bahnhof schwer verletzt worden.

Von 30-prozentigen Verbrennungen war die Rede. „Die erste Hautverpflanzung ist gut verlaufen“, erzählt seine Mutter. Sie wechselt sich zurzeit täglich mit ihrer Tochter Simone am Krankenbett ab.

Nur Mutter und Schwester sind zum Besuch zugelassen

Noch liegt Andreas Bimmler auf der Intensivstation. Ob eine zweite Transplantation nötig ist, entscheiden die Ärzte je nach Verlauf des Heilungsprozesses. „Wir sind zuversichtlich“, sagt Christa Bimmler. Sie ist dankbar für die vielen Bekundungen der Anteilnahme, die die Familie erreichen. Gleichzeitig bittet sie um Verständnis, dass die Ärzte den Zugang zum Patienten streng begrenzen: Außer Mutter und Schwester sind keine Besucher zugelassen: „Wegen der Infektionsgefahr.“

Zum Unfallhergang noch "große Fragezeichen"

Derweil ist der Unfallhergang für Kreisbrandmeister Thomas Hauck „und viele andere“, wie er sagt, „noch mit großen Fragezeichen verbunden.“ Die Ermittlungen der Bundespolizei laufen. „Das warten wir ab“, sagt Hauck. Ohnehin sei für die Ruiter Kameraden und alle, die am Unfallort waren, der Heilungsprozess wichtiger, denn: „Es gibt auch seelische Nachwirkungen.“ Nicht ohne Grund habe sich noch in derselben Nacht das Einsatz-Nachsorgeteam von Stadt- und Landkreis um die am Unfallort anwesenden Einsatzkräfte gekümmert.

Soforthilfe für verunglückten Feuerwehrmann

Auf die Familie des Verunglückten kommen durch Krankenhausaufenthalt, Folgebehandlungen und anderes mehr bisher schwer abschätzbare, aber wahrscheinlich große Belastungen, auch finanzieller Art, zu. Um schnell und unbürokratisch zu helfen, hat die Brettener Woche/Kraichgauer Bote in Absprache mit Kameraden der Brettener Feuerwehr und der Familie ein Spendensammelkonto eingerichtet:

Volksbank Bruchsal Bretten eG, IBAN: DE 89 6639 1200 0081 6139 07, Stichwort „Feuerwehrmann“.

Die gesammelten Spenden werden Mitte Juli von einem Vertreter der Brettener Feuerwehr an die Familie übergeben.

Autor:

Chris Heinemann aus Bretten

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