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Wenn die Autobahn zum Parkplatz wird

Auch die Psyche ist im Stau gefordert: Stop-and-go ist meist nervenaufreibend. Um zusätzlichen Stress zu vermeiden, nimmt man die Verzögerung am besten als gegeben hin. Foto: djd/HDI Versicherung AG/Sigrun Bilges
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  • Auch die Psyche ist im Stau gefordert: Stop-and-go ist meist nervenaufreibend. Um zusätzlichen Stress zu vermeiden, nimmt man die Verzögerung am besten als gegeben hin. Foto: djd/HDI Versicherung AG/Sigrun Bilges
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So verhält man sich im Stau und bei Stop-and-go richtig

(djd). Bundesweit knapp 700.000 Staus machten im vergangenen Jahr den Autofahrern das Leben schwer - ein neuer Rekord. Hauptursachen für Staus sind Baustellen, Unfälle und die Überlastung vielbefahrener Autobahnabschnitte. Aber auch ein ganz alltägliches Fehlverhalten kann bei dichtem Verkehr einen Stau verursachen. Zum Problem können etwa Fahrer werden, die aus welchen Gründen auch immer ihre Geschwindigkeit plötzlich stark verringern oder sich zwischen andere Fahrzeuge drängen. Sie sorgen bei dichtem Verkehr dafür, dass Fahrer hinter ihnen ebenfalls abbremsen. Diese Reaktion setzt sich nach hinten fort und verstärkt sich dabei. Bis zum Stau ist es dann nur noch ein kleiner Schritt.

Anfahren an das Stauende - Abstand ist lebenswichtig

Hat man den Stau direkt vor sich, sollten die Geschwindigkeit frühzeitig herabgesetzt und der Warnblinker eingeschaltet werden. Zudem ist darauf zu achten, ob nachfolgende Fahrer den Stau ebenfalls bemerkt haben und langsamer werden. "Auf jeden Fall sollte man am Stauende genügend Abstand halten, um notfalls ausweichen und dem Hintermann den zusätzlichen Raum zum Abbremsen zur Verfügung stellen zu können", rät Torsten Sauer, Leiter Produktmanagement Kfz der HDI Versicherung. Auch die Psyche ist im Stau gefordert: Stop-and-go ist meist nervenaufreibend. Um zusätzlichen Stress zu vermeiden, nimmt man die Verzögerung am besten als gegeben hin. Häufige Spurwechsel bringen in den meisten Fällen nichts. Ganz im Gegenteil: Andere werden dadurch zum Abbremsen gezwungen und verlängern den Stau.

Rettungsgasse nur für Polizei und Rettungskräfte

Eine Gasse für Rettungsfahrzeuge oder die Polizei muss freigehalten werden, sobald sich ein Stau gebildet hat. In Deutschland besteht seit Anfang des Jahres die Pflicht, die Gasse bei zweispurigen Fahrbahnen in der Mitte und bei mehrspurigen Fahrbahnen zwischen der linken Spur und der vorletzten Spur zu bilden. Oft wird die Rettungsgasse jedoch erst freigemacht, wenn sich Rettungsdienst oder Streifenwagen von hinten mit Blaulicht und Martinshorn nähern. Dabei wird nicht nur wertvolle Zeit verschenkt, sondern man riskiert auch ein Bußgeld. "Streng verboten ist es, sich hinter das Fahrzeug mit Blaulicht zu setzen und so zu versuchen, schneller durch den Stau zu kommen", warnt Torsten Sauer. Um an einem Hindernis vorbeizukommen, das eine oder mehrere Fahrspuren blockiert, ist im Übrigen das Reißverschlussverfahren vorgeschrieben: Erst kurz vor dem Hindernis oder der Sperrung wird dabei auf die freie Spur gewechselt und zwischen die dort fahrenden Fahrzeuge eingefädelt. Das ist die effizienteste Methode, Fahrzeuge am Hindernis vorbeizuführen.

Auch die Psyche ist im Stau gefordert: Stop-and-go ist meist nervenaufreibend. Um zusätzlichen Stress zu vermeiden, nimmt man die Verzögerung am besten als gegeben hin. Foto: djd/HDI Versicherung AG/Sigrun Bilges
Am Stauende sollte man genügend Abstand halten, um notfalls ausweichen und dem Hintermann den zusätzlichen Raum zum Abbremsen zur Verfügung stellen zu können. Foto: djd/HDI Versicherung AG
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Kraichgau News Ratgeber aus Bretten

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