Unternehmernetzwerktreffen der Wählerinitiative "die aktiven"
"Ihr seid das Herz der Stadt"

Rund 20 Gäste kamen zum Netzwerktreffen der Unternehmer.

Bretten-Gölshausen (swiz) „Ihr seid das Herz der Stadt, ihr versorgt sie mit Arbeitsplätzen und Geld.“ Diese salbungsvollen Worte fand Peter Maier, Gemeinderatskandidat von "die aktiven" auf dem ersten Unternehmernetzwerktreffen, zu dem die Wählerinitiative bei der Firma Lindörfer+Steiner im Industriegebiet Gölshausen eingeladen hatte. Neben rund 20 Unternehmern hatten auch Oberbürgermeister Martin Wolff und die Vorsitzende der Vereinigung Brettener Unternehmer (VBU), Marion Klemm, den Weg ins Industriegebiet gefunden.

Mit Herz und Hirn

Dass zum Herz auch ein Hirn gehört, beeilte sich Maier in seiner Ansprache ebenfalls zu betonen. Dieses verortet er im Übrigen in der Stadtverwaltung. "Die Stadt muss die Möglichkeiten schaffen, dass ihr als Unternehmer arbeiten könnt." "aktiven"-Stadtrat Jörg Biermann betonte zudem, es sei der Wählerintiative wichtig gewesen, nicht nur neue, sondern auch bestehende Firmen einzuladen. Diese lud wiederum Klemm ein, "gerne auch erstmal kostenlos und nur zum Schnuppern", ebenfalls die regelmäßigen Treffen der VBU zu besuchen. Doch wo drückt der Schuh bei den Unternehmern? Dies war unter anderem auf der Tagesordnung als eigener Punkt vorgesehen. In erster Linie sei es der fehlende Platz, hieß es von Seiten der Firmenvertreter. "Gewerbeflächen hätten wir gerne mehr", bekundete auch OB Wolff. Dennoch sei alles, was im Regionalplan an Flächen zur Verfügung stehe, verkauft. Darum sei man bereits frühzeitig an den Regionalverband herangetreten, um im Regionalplan neue Flächen für Gewerbe und Industrie auszuweisen. Biermann hatte indes schon einen konkreten Vorschlag: "Gegenüber des Steinzeugsparks könnte man an der B35 eine Fläche von rund 40 Hektar ausweisen." Auf die Nachfrage, ob dies schon in Planung sei, gab es vom OB keine Antwort, sondern ein Lächeln.

Logistik-Branche nicht vergessen

Bei der fieberhaften Suche nach neuen Gewerbe- und Industrieflächen dürfe jedoch nicht die Logistik-Branche vergessen werden, mahnte beim Treffen Timo Grahm, Geschäftsführer der Spedition Wolfmüller. Sein Unternehmen sei ständig auf der Suche nach neuen Logistikflächen und leerstehenden Hallen. "Mehr Gewerbe braucht immer auch mehr Logistik", so Grahm.

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