Südumgehung Bretten: Treffen der Bürgerinitiative Zukunft Rinklingen

Einen Masterplan für den Gesamtverkehr in Bretten wünscht sich die Bürgerinitiative Zukunft Rinklingen.
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  • hochgeladen von Christian Schweizer

Die Bürgerinitative Zukunft Rinklingen hat sich mit dem Ruiter Ortsvorsteher und designierten Oberbürgermeisterkandidaten Aaron Treut sowie dem stellvertretenden Ortsverbandsvorsitzenden der CDU Rinklingen, Siegbert Kössler, getroffen, um über das Thema Südumgehung Bretten zu diskutieren.

Bretten-Rinklingen (lv) Die Bürgerinitative Zukunft Rinklingen (BI) hat sich auf Initiative des Ruiter Ortsvorstehers Aaron Treut, mit dem stellvertretenden Ortsverbandsvorsitzenden der CDU Rinklingen, Siegbert Kößler, sowie Anwohnern des Wohngebietes Steiner Pfad getroffen, um über das Thema „Südumgehung Bretten” zu diskutieren. Der designierte Oberbürgermeisterkandidat Treut hatte nach Leserbriefen zum Thema „geplante Südumgehung von Bretten“ um dieses Treffen gebeten. Bei seiner Eröffnungsrede präsentierte Treut dabei die Idee eines Ringstraßenkonzeptes, das eine vollständige Umfahrung Brettens in Verbindung mit einer Südumfahrung und einer Anbindung der B294 an die B35 einschließen würde, ausgehend von der Ruiter Straße parallel zum östlichen Rand der Wohnbebauung Wanne. Bei beiden Trassen wären dann große Tunnelpassagen eingeplant. Diese Konzeption solle aber lediglich einen Maximalansatz zeigen.

Masterplan für den Gesamtverkehr in Bretten

Während der Gesprächsrunde kristallierten sich jedoch auch grundlegende Ansätze heraus. So sei eine Aktualisierung der Verkehrsuntersuchung von 2008 unumgänglich, waren sich die Teilnehmer des Treffens einig. Darauf aufbauend wünscht sich die BI einen Masterplan für den Gesamtverkehr in Bretten. Neben der Verkehrsplanung sollten darin weitere städtebauliche Planungsthemen verankert werden. Neben den Auswirkungen einer Südumfahrung für Bretten und die Region sind laut der BI auch Fragen zukünftiger Entwicklungen von Neubaugebieten zu berücksichtigen. Weiterhin sollte um eine möglichst lange Untertunnelung gekämpft werden, um Einschnitte in der Landschaft so gering wie möglich zu halten. Obwohl man sich im Klaren darüber sei, dass auch Tunnelarbeiten die Landschaft verändern können. Von der BI kam zudem der Wunsch, dass Verwaltung und Gemeinderat mehr Fakten erarbeiten, um Differenzen zu beseitigen. Bretten brauche dazu externe Hilfe, gepaart mit einer Bürgerbeteiligung, so die BI. Der aktuelle Eindruck sei aber, dass sich die Stadt nur auf Brennpunkte fokussiere und der Bürger dazwischen als lästig empfunden werde.

Wünsche nach Transparenz und Bürgerbeteiligung

Bis es zu einer Umgehung kommt, dürfte noch einige Zeit vergehen. Daher wurden auf der Versammlung auch Ideen zur kurzfristigen Verbesserung des innerstädtischen Verkehrsflusses diskutiert. Dazu zählten eine Verbesserung der Verkehrsführung auf der B294 durch den weiteren Rückbau von Ampelanlagen und Abbiegespuren. Bei seinem Fazit betonte Treut, er setze auf Kompromisse und Konsens. Harte Kontra-Positionen würden niemandem helfen. Treut will in den Fraktionen für solide Planungsgrundlagen als Voraussetzung weiterer Entscheidungen werben. Für die OB-Wahl nehme er vor allem die Wünsche nach Transparenz, Bürgerbeteiligung, und Stadtentwicklung auf Basis unternehmerischen Denkens mit.

Autor:

Christian Schweizer aus Bretten

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