Stadt Bretten informiert über Glasfaserausbau der BBV in der Fußgängerzone
„Wollen keine Karlsruher Verhältnisse schaffen“

Karl Velte erläuterte die Maßnahmen in Bretten.
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Bretten (jhn) Die Brettener Stadtteile Sprantal, Ruit, Diedelsheim, Gölshausen und Rinklingen wurden von der Firma BBV Rhein-Neckar bereits mit Glasfaser-Internet ausgebaut. Nach dem Peter-und-Paul-Fest soll nun auch ein heikles Stück Stadt, die Brettener Fußgängerzone, folgen. Bedenken wegen der möglichen Einschränkungen durch die Bauarbeiten haben vor allem die dort ansässigen Einzelhändler und Gastronomen. Um sich den Sorgen und Anliegen dieser Klientel zu stellen und über die weiteren Schritte beim Glasfaser-Ausbau zu informieren, hatten die Stadt Bretten sowie der Kooperationspartner BBV am Donnerstagabend, 16. Mai, in das Hallensportzentrum „Im Grüner“ eingeladen.

„Es wird insgesamt zwei Bauabschnitte geben“

„Es wird insgesamt zwei Bauabschnitte geben“, erklärte Karl Velte, Leiter des Amts für Umwelt und Technik, den Anwesenden. Dabei würde der Ausbau in Zeitfenstern erfolgen: „Vom 15. Juli bis zum 6. September wird das Kabel vom Gottesackertor bis zur Amtsgasse verlegt“, so Velte. Der zweite Abschnitt startet dann am 26. September. Am 29. November soll die Baumaßnahme auf dem Marktplatz dann abgeschlossen sein.

Glasfaser 40 Zentimeter unter der Erde

Lediglich 40 Zentimeter unter der Erde wird sich das Glasfasernetz befinden. Die Verlegung wird dann laut Stadt aber noch eine zusätzliche Maßnahme nach sich ziehen. Im Zuge der Oberflächenbehandlung soll die neue Bepflasterung besser begehbar und befahrbar für Rollstuhlfahrer und Menschen mit Rollatoren gemacht werden. Insgesamt gelte es rund 1.0000 Quadratmeter an Baufläche zu bearbeiten, veranschaulichte Velte die Pläne weiter.

"Keine Karlsruher Verhältnisse"

So mancher Einzelhändler befürchtet allerdings schon jetzt eine Überschneidung mit dem ebenfalls anvisierten Umbau der Sporgasse, der in einem fast zeitgleichen Rahmen passieren soll. Oberbürgermeister Martin Wolff entgegnete, es würde in Bretten „keine Karlsruher Verhältnisse geben“, wo eine Großbaustelle im Zuge der Kombi-Lösung die nächste jage. „Es wird ein minimalinvasiver Eingriff sein“, so der Schultes, und wies darauf hin, der bautechnische Aufwand werde so gering wie möglich gehalten. Auf zweitklassige, weil zeit- und kostensparende Lösungen, wie etwa die Verwendung von Kupferkabeln möchte sich Wolff jedoch nicht einlassen. Auf die Frage, wie es mit dem Glasfaserausbau außerhalb der Fußgängerzone aussehe, konnte dann allerdings keiner der Verantwortlichen eine konkrete Antwort geben. Ein Mitarbeiter der BBV wies lediglich darauf hin, auf deren Internetseite nachzuschauen, wo in regelmäßigen Abständen die neusten Projekte und Unterfangen bekannt gegeben würden.

Karl Velte erläuterte die Maßnahmen in Bretten.
Stadt-Team im Hallensportzentrum (von links): Cornelia Hausner (Stadtentwicklung), Fabian Dickemann (Tiefbauamt), Oberbürgermeister Martin Wolff sowie Karl Velte (Amf für Umwelt und Technik).

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