Diakonisches Werk Bretten: Alle werden gleich behandelt

Achim Lechner. Foto: ch

Alle werden gleich behandelt. Wie das Diakonische Werk Bretten die Spendenverteilung handhabt.

Bretten (ch) Der Tafelladen, die Hilfe für Hochwassergeschädigte und nicht zuletzt die Schulsachen-Aktion der Brettener Woche haben es wiederholt gezeigt – bei der Verteilung von Sach- und Geldspenden der Leserinnen und Leser spielen das Diakonische Werk Bretten (DWB) und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine zentrale Rolle.

Warum aber ausgerechnet das Diakonische Werk? Schließlich gibt es in Bretten und der Region noch eine ganze Reihe anderer Organisationen, die sich in ähnlicher Weise sozial engagieren. Zum Beispiel den Caritasverband und den Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes (DRK).

Oft auch gemeinsame Projekte

„Zwischen den Trägern gibt es Absprachen und oft auch gemeinsame Projekte“, sagt Achim Lechner, der Dienststellenleiter des DW. „In Bretten sind wir auch mit vielen Beratungsangeboten für die Bevölkerung da, dadurch haben wir direkten Kontakt zu den Menschen und ihren Sorgen.“ Wenn man zum Beispiel die Verteilung von Schulsachen-Spenden übernehme, geschehe dies aber immer auch stellvertretend für die anderen sozialen Organisationen, betont der Dienststellenleiter.

Dienst für ausnahmslos alle Hilfebedürftigen

Er erinnert zugleich daran, dass sich "Diakonie" vom griechischen Wort für Dienst ableitet. Gemeint sei damit der Dienst für ausnahmslos alle Hilfebedürftigen. Dieser beinhaltet nach seinen Worten eine grundsätzliche Offenheit gegenüber Kooperationen mit Organisationen anderer konfessioneller oder weltanschaulicher Ausrichtung. Was sich auch an den genannten gemeinsamen Projekten zeigt: Bei den Tafelläden im Landkreis teilen sich das evangelische Diakonische Werk, der katholische Caritasverband und das weltanschaulich neutrale DRK die Trägerschaft. Beim Sozialkaufhaus W54 kooperieren Diakonie und DRK.

"Bei der Verteilung von Spenden machen wir keinen Unterschied"

Heißt das nun, dass Hilfesuchende, die in irgendeiner Weise einer der drei genannten Organisationen nahe stehen, im Vorteil sind? Achim Lechner schüttelt energisch den Kopf: „Nein, bei der Verteilung von Spenden machen wir keinen Unterschied zwischen Angehörigen verschiedener Konfessionen, Religionen, Weltanschauungen oder Nationen.“ Das gilt auch hinsichtlich der verteilten Mengen: „Wir achten sehr darauf, dass alle gleich behandelt werden“, betont Achim Lechner.

Autor:

Chris Heinemann aus Bretten

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