Lebenshilfe Bruchsal-Bretten: Positiver Ausblick in die Zukunft

Einen positiven Ausblick auf die Zukunft gab es bei der Mitgliederversammlung der Lebenshilfe Bruchsal-Bretten.

Bruchsal/Bretten (csc) Mit einem Blick in die Zukunft eröffnete Alex Huber, Vorsitzender der Lebenshilfe Bruchsal-Bretten, die Mitgliederversammlung des Vereins. Im Speisesaal der Hauptwerkstatt in Bruchsal stellte er die Sozialplanung 2020 vor und gab damit einen Überblick über die zukünftige Entwicklung der Werkstattplätze, der Förder- und Betreuungsgruppen, in denen Menschen mit schwersten Behinderungen betreut werden, der Senioren sowie der Belegung der Wohnangebote. Während die Werkstattplätze für Menschen mit geistiger Behinderung rückläufig sind, wächst der Bedarf für Menschen mit seelischer Behinderung. Auf diese Entwicklung habe man mit einer Mischwerkstatt reagiert, die in Graben-Neudorf umgesetzt wurde. Hier arbeiten Menschen mit geistigem und psychischem Handicap zusammen. Aufgrund des demografischen Wandels steigt die Zahl der Senioren mit Handicap. Daher wurden bereits Seniorentagesbetreuungen an den Standorten in Bruchsal und Graben-Neudorf eingerichtet. Beim Wohnen sowie den Förder- und Betreuungsgruppen sei man bezüglich der Umsetzung der Planzahlen bereits mit dem Landratsamt im Gespräch.

Breitgefächerte Angebote

Im Bereich der Offenen Hilfen gab es eine positive Entwicklung: So werden die Angebote immer umfangreicher und man gehe damit auch in die Fläche, berichtete Huber. Daher fanden auch Ferienbetreuungen in Oberderdingen, Graben-Neudorf, Bretten und Bruchsal statt. Zudem seien die Angebote für Erwachsene breitgefächert: Aus den unterschiedlichsten Bereichen, wie Bildung, Freizeit, Sport und Reisen, gäbe es Veranstaltungen und Aktionen, betonte er. Auch das Kinderangebot verfüge über eine große Bandbreite, umfasse Samstagsbetreuung, Sontagsausflüge, Teenietreffs, Ferienbetreuung, Kurzfreizeiten oder Wochenendefreizeiten. Danach berichtete der Vorsitzende über die Entwicklung der CAP-Märkte in Graben-Neudorf und Forst. Letzterer bestehe nun seit zwei Jahren. In Kooperation mit dem TV Forst habe man eine Stickersammelalbum-Aktion durchgeführt, die sich als wirksame Werbemaßnahme erwiesen hätte.

Neue Maschinen und ausgezeichnete Wohngruppen

Im Anschluss folgte der Bericht der Geschäfstleitung durch Dirk Ringer. Dieser informierte unter anderem über neue Investitionen in Maschinen. So wurden zum Beispiel eine CNC-Fräse für die Hauptwerkstatt in Bruchsal und eine Maschine zur Fertigung von Hornschutzecken für die Werkstatt in Graben-Neudorf angeschafft. Außerdem soll der Garten- und Landschaftsbau im nördlichen Landkreis weiter ausgebaut werden. Bei den Neuigkeiten aus dem Bereich Wohnen nannte er die Einweihung der Außenwohngruppe in Forst im September sowie ein neues medizinisches Angebot für das Wohnpflegeheim in Bruchsal: Dort kommt ein Arzt auf Wunsch der Bewohner 14-tägig ins Haus. Zudem erhielt das Wohnpflegeheim I in Bruchsal, im Rahmen eines Transparenz-Berichtes, ein Zertifikat mit der Note „sehr gut“. Im Anschluss wurden Vorstand und Geschäftsführung einstimmig entlastet. 

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