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VfB Bretten und ESG gewinnen Jugendpreis Gottfried Fuchs

ESG-Rektorin Annelie Richter (Dritte von rechts) und VfB-Jugendleiter Andreas Robbe (Fünfter von links) nahmen den Preis entgegen.
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Der VfB Bretten und das Edith-Stein-Gymnasium der Melanchthonstadt haben den Jugendpreis Gottfried Fuchs gewonnen.

Bretten (kri) Der Jugendpreis Gottfried Fuchs, der von den drei Fußballverbänden in Baden-Württemberg alle zwei Jahre vergeben wird, ist in diesem Jahr an das Edith-Stein-Gymnasium und den VfB Bretten gegangen. Ausgezeichnet wurde dabei das gemeinsame Projekt "Gottfried-Fuchs-Cup". Das Edith-Stein-Gymnasium hatte die Idee, Flüchtlinge in den jährlich im Hallenzentrum Im Grüner stattfindenden Oberstufen-Cup zu integrieren. Zur Vorbereitung des Turniers wurden die jugendlichen Kicker aus vielen Nationen über acht Wochen von Jugendtrainern des VfB Bretten trainiert und so für das Turnier vorbereitet.

Ausstellung begleitete den Oberstufen-Cup

Begleitet wurde der Oberstufen-Cup von einer von den Schülern des ESG gestalteten Ausstellung über Geflüchtete und jüdische Sportlerinnen und Sportler. Diese vorbildliche Kooperation zwischen der Schule und dem Fußballverein überzeugte die Jury. Noch heute sind viele der Jugendlichen in verschiedenen Fußballvereinen aktiv und konnten sich somit schneller integrieren. 

Fuchs war erfolgreicher Nationalspieler

Der Jugendpreis erinnert an den ehemaligen erfolgreichen deutschen Fußballnationalspieler Gottfried Fuchs, der jüdischer Abstammung war und deshalb 1937 aus Deutschland nach Kanada flüchten musste. Gottfried Fuchs ist mit seinen zehn erzielten Toren in einem Länderspiel noch heute alleiniger Rekordhalter. 

"Beim Fußball versuchen alle einfach Tore zu schießen"

Beim VfB Bretten werde Toleranz gegenüber allen Nationalitäten, Hautfarben oder Religionen schon immer gelebt, betont der Verein. So wurden in den letzten beiden Jahren Flüchtlinge wie selbstverständlich in alle Mannschaften integriert. Denn "beim Fussball ist es egal, wer wer ist, alle versuchen einfach Tore zu schießen", so die treffliche Aussage eines Cup-Teilnehmers.

Autor:

Christian Schweizer aus Bretten

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