Bretten: Richtfest für das neue Feuerwehrhaus in Bauerbach

Richtfest für das neue Feuerwehrhaus in Bauerbach.

Mit einem Richtfest feierten die Feuerwehrabteilung Bauerbach und zahlreiche geladene Gäste die Fertigstellung des Rohbaus für das neue Feuerwehrhaus. Mit der Fertigstellung wird in der ersten Hälfte des nächsten Jahres gerechnet.

Bretten (wh) Das alte Feuerwehrhaus in Bauerbach sei nicht mehr zeitgemäß gewesen, darin sind sich Oberbürgermeister Martin Wolff und Volker Dautermann, Abteilungskommandant der Feuerwehr Bauerbach, einig. „Wir haben uns quasi im Freien umziehen müssen“, begründet Dautermann. Zudem mussten die Einsatzwagen an die niedrigen Zufahrten angepasst werden, zum Beispiel durch verkürzte Warnlichter.

Feuerwehr besser ausgerüstet

Doch mit dem neuen Feuerwehrhaus, dessen Richtfest man im Beisein zahlreicher geladener Gäste feierlich beging, wird das nun anders. Große Zufahrten, ein Umkleideraum mit Dusche – die habe man sich nach dem Hochwasser 2015 sehr gewünscht, erklärt Dautermann – sowie neue Möbel und Ausrüstung. „Wir wollen sprichwörtlich nichts anbrennen lassen“, sagt Wolff in seiner Rede, „Deshalb muss die Feuerwehr gut ausgestattet sein“. Bretten habe im Landkreis Karlsruhe die größte Feuerwehr und Freiwillige Feuerwehr. Zudem lege die Stadt großen Wert auf dezentrale Feuerwehrabteilungen in den Stadtteilen. Die Feuerwehr in Bauerbach besteht derzeit aus 20 Aktiven, acht Jugendlichen und sechs Alterskameraden.

Fertigstellung 2018 geplant

Die Nutzfläche des neuen Feuerwehrhauses beträgt rund 280 Quadratmeter und vergrößert sich damit um mehr als 123 Quadratmeter, verglichen zum Bestandsgebäude. Für die Planungen zeichnet das Architekturbüro Becker & Haag verantwortlich. Ortsvorsteher Wolfgang Rück betonte den zügigen und unfallfreien Verlauf der Bauarbeiten. Den Richtspruch sprach Ralf Seyb von der Baufirma Heinrich aus Maulbronn. Im Oktober 2016 fasste der Brettener Gemeinderat den Baubeschluss. Bis dahin war es ein langer Weg, erinnert sich der Abteilungskommandat. 2008 habe es schon die ersten Entwürfe gegeben, so Dautermann weiter. Der Spatenstich fand am 16. Mai dieses Jahres statt. Mit der Fertigstellung rechne man 2018. „Vor Peter-und-Paul muss es fertig sein“, ergänzt OB Wolff. 462.000 Euro kosten die Um- und Anbaumaßnahmen insgesamt. Das Landratsamt Karlsruhe gewährt einen Zuschuss von 90.000 Euro.
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