Jahreshauptversammlung  DRK-Ortsverband Obergrombach
Cornelia Ritter ausgezeichnet

Für 30 Jahre als Bereitschaftsleiterin geehrt wurde Cornelia Ritter. Sie wird umringt von (von links) Ortsvorsteher Jens Skibbe, DRK-Kreisgeschäftsführer Jörg Biermann, Bereitschaftsleiter Jan Speck und DRK-Ortsvorsitzendem Obergrombach Martin Ritter.
  • Für 30 Jahre als Bereitschaftsleiterin geehrt wurde Cornelia Ritter. Sie wird umringt von (von links) Ortsvorsteher Jens Skibbe, DRK-Kreisgeschäftsführer Jörg Biermann, Bereitschaftsleiter Jan Speck und DRK-Ortsvorsitzendem Obergrombach Martin Ritter.
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  • hochgeladen von Katrin Gerweck

Bruchsal-Obergrombach (kk) Bei der Jahreshauptversammlung des DRK-Ortsverbandes Obergrombach wurde Bereitschaftsleiterin Cornelia Ritter für 30 Jahre Amtsträgerschaft mit der Ehrennadel des DRK-Kreisverbandes Karlsruhe ausgezeichnet.

Enge Zusammenarbeit mit Bereitschaft Helmsheim

Zuvor hatte der Vorsitzende Martin Ritter im Feuerwehrgerätehaus von Obergrombach die Versammlung eröffnet und das Wort an Bereitschaftsleiterin Cornelia Ritter übergeben. Laut Ritter hat der Ortsverband 273 Mitglieder; davon sind zehn aktiv in der Bereitschaft und 14 Nachwuchs-DRKler in der Jugend. Die DRK-Theatergruppe „S’Pfläschderle“ hatte mit dem Stück „Für immer Disco“ sechs Auftritte. Die Bereitschaft absolvierte 22 Übungsabende – neun davon mit der Bereitschaft Helmsheim, mit der man traditionell eine enge Zusammenarbeit pflegt. Außerdem gehört die Bereitschaft Obergrombach der „Schnellen Einsatzgruppe (SEG) Bruchsal“ an. Innerhalb der SEG Bruchsal waren die Obergrombacher an einer großangelegten Übung an den Bahngleisen mit Unglücks-Szenario beteiligt. Bei den Diensten anlässlich des 20. Burgfestes hatten Helfer und Helferinnen der DRK-Ortsverbände Forst, Büchenau und Helmsheim in Obergrombach Dienste verrichtet. Außerdem war das DRK Obergrombach bei Veranstaltungen des Fußballclubs und des Turnvereins und bei Fastnachtsveranstaltungen gefordert. Das DRK führte zwei Blutspendenaktionen durch; im Gegensatz zu den vergangenen Jahren haben sich die Spenderzahlen stabilisiert. Die beiden Angehörigen der Obergrombacher Notfallhilfe rückten 37 mal zu Einsätzen aus. Dafür unterhält der DRK-Ortsverband ein entsprechend ausgestattetes Fahrzeug auf eigene Kosten.

DRK-Jugend für Landesentscheid qualifiziert

Aus dem Bereich „Jugendarbeit“ informierte Jugendleiterin Antonia Huber. Die Übungsabende unterteilen sich in Theorie und Praxis bei realistischen Unfallszenarien. Aber auch die Geselligkeit kommt bei Kinobesuchen und Spieleabenden nicht zu kurz. Die DRK-Jugend konnte beim Kreis-Wettbewerb den ersten Platz belegen und hat sich damit für den Landesentscheid qualifiziert.

Neu eingekleidet

Über die monetären Belange des DRK Obergrombach informierte Kassiererin Monika Hardock. So mussten sich die Bereitschaftsangehörigen neu einkleiden, von den Schuhen bis zur Kopfbedeckung, was mit 300 Euro je Person zu Buche schlug. Das DRK muss diese Kosten selbst aufbringen. Das Nothilfe-Einsatzfahrzeug verursachte Kosten von rund 4.000 Euro. Kassenprüfer waren Hedwig Lindenfelser und Michael Rohrpasser; letzterer bescheinigte Monika Hardock eine solide Kassenführung. Auf Antrag von Ortsvorsteher Jens Skibbe erfolgte die einstimmige Entlastung der Gesamtverwaltung. Bei den Neuwahlen wurden Bereitschaftsleiter Jan Speck und Kassenprüferin Gudrun Speck gewählt.

Dann schritt Jörg Biermann, DRK-Kreisgeschäftsführer, zu einer seltenen Ehrung:
Wie eingangs bereits erwähnt, empfing Cornelia Ritter aus seinen Händen für 30 Jahre Aktivität als Bereitschaftsleiterin und 35 Jahre Zugehörigkeit zum DRK die „Ehrennadel des DRK-Kreisverbandes Karlsruhe“.
In den kommenden Monaten will sich das DRK mit der Anschaffung des Pkw-Anhängers in Form eines Kastenwagens zum Transport von Einsatzmaterial befassen. Für den 18. September ist die nächste Blutspendenaktion geplant.

Text: Klaus Kehrwecker

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