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Musikalische Früherziehung
"Ein Hochgenuss für kleine Kinder ..."

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Töne zu erzeugen, Geräusche zu machen, Klängen zu lauschen und sich im Rhythmus dazu zu bewegen, sei, wie Ingrid Gnettner in ihrem Buch ”Musik und Klang von Anfang an”* beschreibt, ein Hochgenuss für kleine Kinder. 
Genauso erlebt es unsere engagierte und musikalische Lehrerin Conny Beisel im zehnwöchigen aktuellen Kurs des Kulturwerk Kraichgau in Wössingen. Dieser startete am Freitag den 06.11.2020 unter dem Namen “Musikflitzer”.

Die “Musikflitzer” bestehen zurzeit aus einer sechsköpfigen Gruppe Kleinkinder in Begleitung eines Elternteils. Das Mindestalter liegt hier bei eineinhalb Jahren, wobei die Kinder lediglich Neugierde und musikalisches Interesse mitbringen können. Es ist aber keineswegs ein Muss, denn das jeweilige Interesse und auch Talent des Kindes ergibt sich ganz automatisch im Laufe des Kurs. Dabei kann sich dieser Kurs auch für Familien anbieten, welche zuhause aus Zeitgründen vielleicht weniger Musik in den Alltag oder die Erziehung einbinden können.

Wie der Kursname zeigt, praktiziert Conny Beisel jeden Freitagmorgen musikalische Früherziehung gemeinsam mit Kindern und Eltern.

Das Konzept der musikalischen Früherziehung baut im Allgemeinen auf die Basis: Musik, Klang und Rhythmus auf. Dabei wird zum einen das Sozialverhalten, der Umgang mit Mitmenschen (Kommunizieren, Rücksichtnahme, etc.) und die emotionale Entwicklung, auch in Verbindung mit dem Selbstbewusstsein, gefördert. Zum anderen wirkt es sich positiv auf das ganzheitliche Lernen (z.B. Sprachentwicklung, Konzentration, Intelligenzentwicklung etc.) und das Körperbewusstsein-/ und gefühl aus.

All diese wichtigen Aspekte rund um die Basis, greift Conny Beisel in ihrem Unterricht mit sehr viel Freude auf. Jedes Mal mit derselben Struktur, aber auf eine andere Art und Weise. Beginnend mit einem Begrüßungslied und abschließend mit einem Abschiedslied, welche beide immer gleich sind. So mache man für die Kinder einen klaren Beginn und Abschluss deutlich. Während der Stunde allerdings differenzieren sich die Lieder. Hier legt Conny Beisel Wert auf Abwechslung und neue, unbekannte Lieder. Auf diese Weise lerne man verschiedene Melodien kennen und es bliebe interessant, sowohl für Kinder als auch für die Eltern.

Was ihren Unterricht dabei sehr attraktiv macht und den Kindern einen wichtigen Bezug zur Außenwelt schenkt, ist die Verbindung zur aktuellen Jahreszeit.
Beispielsweise bewegte sie sich mit allen Teilnehmern zu einem Tanz mit Tüchern, angepasst an typischen Nebel im Herbst und ahmte mit Instrumenten und Blättern den üblichen Herbstwind nach. Hierbei hieß es selber rascheln, Tücher schwingen, im Kreis laufen und einem Lied mit Beisels Begleitung lauschen. Aktion für die jungen Kids, durch nachahmen, bewegen und zuhören.
Neben dem musikalischen Aspekt, gibt es auch das Basteln. Passend zum Sankt-Martins-Tag hatten sie z.B. gemeinsam Lichter gebastelt. So erlangen die Kinder nicht nur einen Kontext zu den Jahreszeiten, den Temperaturen, dem Wetter und der Natur, sondern auch zu besonderen und historischen Jahrestagen. Mit der “Tierwelt” schließt sich ein weiteres Themengebiet an, welches, laut Conny Beisel, immer ein sehr großes Thema für die Kinder sei. Hierbei ist die Umsetzung vielversprechend, da man die Tierwelt in ihrem Sein sowohl mit Bewegungen, Klängen, Gesang als auch Instrumenten imitieren kann. Unter Instrumenten kann man sich die musikpädagogischen Orff-Instrumente, wie Klanghölzer, Trommeln, Rasseln und Glockenspiele vorstellen. Beisel erklärte, dass sie diese o.g. Instrumente den Kindern Schritt für Schritt erlerne. Hierbei sei die Lernphase in zwei Stunden gebündelt. Es gäbe eine Einstiegs-/ und eine Vertiefungsphase, um das Erlernte dann zu verinnerlichen.

In dieser Aufgabe ist Conny Beisel natürlich auch gefordert, da sie Themengebiete aus allerlei Richtungen abdeckt und optimal miteinander kombiniert. Durch ihre geduldige, warmherzige, engagierte und kreative Art, gelingt es ihr aber jede Woche erneut, eine schöne und interessante Unterrichtsstunde für die Kinder zu zaubern.

Auffallend ist hierbei die große Freude, die Conny Beisel beim Musizieren mit den Kindern empfindet und einbringt. Ebenso geht es ihr, wenn sie beobachten kann, dass Kinder mit der Musik Freude haben.
Eben diese Freude am Musizieren, Tanzen, Lauschen und Nachahmen wird also groß geschrieben und steht definitiv im Vordergrund bei Conny Beisels “Musikflitzern”. Den beiden Schulleitern Ira und Udo Zimmermann ist es wichtig, in Ihrem Kulturwerk Kraichgau nicht nur die “Großen” musikalisch und künstlerisch “abzuholen”, sondern eben auch schon die ganz Kleinen.

Anmelden für künftige Musikflitzer Kurse oder auch kostenlose Probestunden vieler anderer Unterrichtsprogramme der privaten Musik- und Kunstschule Kulturwerk Kraichgau, kann man unter unter www.kulturwerk-kraichgau.de.

*Gnettner, Ingrid (2013): ”Musik und Klang von Anfang an”, Verlag: Don Bosco Medien GmbH

Autor:

Inken Lang aus Region

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