Familienbesucherinnen seit zwei Jahren in Kraichtal aktiv

Die Familienbesucherinnen sind seit mittlerweile zwei Jahren in Kraichtal aktiv.
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Die Familienbesucherinnen sind seit zwei Jahren in Kraichtal aktiv. Dabei ist ihr Besuch weit mehr als nur die Übergabe von Begrüßungsgeschenken für die Familie. 85 Besuche gab es in zwölf Monaten.

 
Kraichtal (sn) Vor rund zwei Jahren wurde bei der Stadt Kraichtal das Projekt der „Familienbesuche“ umgesetzt. Nach 24 Monaten „Probezeit“ hat die Gemeinde nun eine positive Zwischenbilanz gezogen. Nach der Geburt eines Kindes stehen junge Eltern vor einer neuen Lebenssituation. Um die Neugeborenen in Kraichtal willkommen zu heißen und den Eltern die bestehenden Angebote für Familie und Kind näher zu bringen, führte die Stadt die Familienbesuche durch geschulte Familienbetreuerinnen ein. „Seit zwei Jahren informieren wir nun über das aktuelle Kurs- und Veranstaltungsangebot vor Ort und haben darüber hinaus immer ein offenes Ohr für alle Anliegen, die Mütter und Väter in dieser Lebensphase haben“, berichteten die ehrenamtlichen Familienbetreuerinnen beim Besuch im Rathaus in Münzesheim.

Neun Stadtteile, acht Familienbesucherinnen

Für die neun Kraichtaler Stadtteile sind acht Familienbesucherinnen im Einsatz: Iris Ehmann aus Landshausen, Claudia Guth aus Menzingen, Silvia Hornung aus Münzesheim, Sandra Mayer aus Oberacker, Doris Rennig aus Unteröwisheim, Sarah Reithäusler, wohnhaft in Bretten, zuständig für Münzesheim sowie Désirée Schmitt aus Gochsheim und Silvia Zimmermann aus Neuenbürg. Sie alle haben selbst Kinder und sind zum Teil bereits Großmütter. Zudem bringen sie die notwendigen Kenntnisse und Erfahrungen mit. „Bei 118 Geburten in den vergangenen zwölf Monaten haben tatsächlich 85 Besuche stattgefunden“, berichtet Standesbeamtin Clarissa Heilemann stolz von einer Quote von 72 Prozent. Lediglich 27 Familien wollten keinen Besuch und bei zehn Elternpaaren wurde niemand angetroffen. „Die Zahlen sprechen für sich“, so Heilemann, die sich mit einem kleinen Präsent für die hervorragende Arbeit bei den Ehrenamtlichen bedankte.

"Besuche dienen nicht der Kontrolle"

Das Projekt soll nun in sein drittes Jahr gehen. „Bei dem Besuch der Familienbesucherinnen handelt es sich um ein freiwilliges Angebot. Mittels Brief – rund vier Wochen nach der Geburt – werden die jungen Eltern über den möglichen Willkommensbesuch durch unsere ehrenamtlichen Familienbesucherinnen informiert“, beschreibt Heilemann noch einmal die konkrete Vorgehensweise. Wichtig ist allen Verantwortlichen zu betonen, dass es sich um ein Angebot handelt, das nicht der Kontrolle dient, sondern Hilfestellung ist und von den Eltern freiwillig wahrgenommen werden kann. "Es sei keine Pflicht und dennoch, oder gerade deshalb, werden die Besuche in Kraichtal nachgefragt. Die Resonanz der besuchten Eltern ist dabei durchweg positiv.

Autor:

Christian Schweizer aus Bretten

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