Buga
IKUGA auf der Bundesgartenschau Heilbronn

Der Interkulturelle Garten (IKUGA) der Bundesgartenschau Heilbronn wird als offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt im Rahmen des Sonderwettbewerbs „Soziale Natur – Natur für alle“ ausgezeichnet.
  • Der Interkulturelle Garten (IKUGA) der Bundesgartenschau Heilbronn wird als offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt im Rahmen des Sonderwettbewerbs „Soziale Natur – Natur für alle“ ausgezeichnet.
  • Foto: Bundesgartenschau Heilbronn 2019 GmbH
  • hochgeladen von Christian Schweizer

Heilbronn (kn) Der Interkulturelle Garten (IKUGA) der Bundesgartenschau Heilbronn wird als offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt im Rahmen des Sonderwettbewerbs „Soziale Natur – Natur für alle“ ausgezeichnet. Die Auszeichnung wird vorbildlichen Projekten verliehen, die mit ihren Aktivitäten auf die Chancen aufmerksam machen, die die Natur mit ihrer biologischen Vielfalt für den sozialen Zusammenhalt bietet.

15 Parzellen im Inzwischenland

Auf 15 Parzellen im Inzwischenland mitten auf der BUGA gärtnern 19 Erwachsene und vier Kinder über Sprachbarrieren und Gartenkulturen hinweg gemeinsam. Es sind syrische Flüchtlinge, gebürtige Heilbronner und Zugezogene, Heilbronner mit polnischem und griechischem Migrationshintergrund, die sich im IKUGA regelmäßig treffen und ihre Parzellen pflegen. Begonnen haben sie damit bereits im Jahr 2016, als rund um ihre Beete noch reinste Baustelle war. Jetzt erleben Besucher einen fröhlich-bunten Garten, der erkennbar nicht durch Landschaftsarchitektur gestaltet wurde, sondern der durch seine Vielfalt auffällt. Allerlei Gemüse, verschiedenste Blumen sowie Künstlerisches fügen sich im IKUGA zu einem gemeinsamen Garten zusammen. Das Projekt leistet darüber hinaus einen bedeutenden Beitrag zur Erhaltung der Natur und der biologischen Vielfalt.

Vielfalt in den Parzellen

Mit diesem vorbildlichen Projekt wird ein deutliches Zeichen für das Engagement an der Schnittstelle von Natur und sozialen Fragen in Deutschland gesetzt, heißt es in der Bewertung der UN-Dekade-Fachjury. „Der IKUGA beeindruckt durch seine Vielfalt in den Parzellen und eigene Ideen aus der Gemeinschaft heraus“, sagte Oliver Toellner, Leitung Planung und Ausstellungskonzeption bei der BUGA, anlässlich der Übergabe der Urkunde an die IKUGA-Gärtner. Neben der offiziellen Urkunde und einem Auszeichnungsschild erhält die Gruppe einen „Vielfalt-Baum“, der symbolisch für die Naturvielfalt steht. Ab sofort wird das Projekt auf der Webseite der UN-Dekade in Deutschland unter www.undekade-biologischevielfalt.de vorgestellt.

Autor:

Christian Schweizer aus Bretten

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