Auf Dauer engagiert: Die Handwerkskammer Karlsruhe zeigt, wie die Mitarbeiterbindung gelingt

Wer in Zeiten des Fachkräftemangels seine Mitarbeiter langfristig im Betrieb halten möchte, muss bereits frühzeitig aktiv werden. Personalberaterin Beate Karcher von der Handwerkskammer Karlsruhe zeigt, wie die Zusammenarbeit auf Dauer gelingt.

KARLSRUHE (kn) Wer in Zeiten des Fachkräftemangels seine Mitarbeiter langfristig im Betrieb halten möchte, muss bereits frühzeitig aktiv werden. Personalberaterin Beate Karcher von der Handwerkskammer Karlsruhe zeigt, wie die Zusammenarbeit auf Dauer gelingt.

1. Miteinander reden

Das A und O erfolgreicher Personalarbeit ist Kommunikation. Daher gilt es, von Anfang an die Mitarbeiter in das Betriebsgeschehen einzubinden. So erhalten sie eine Vorstellung vom Tagesgeschäft sowie den geltenden Regeln und Normen und können sich leichter in die vorhandenen Strukturen einfinden. Regelmäßige Teambesprechungen halten die Mitarbeiter immer auf dem neuesten Stand über die laufenden Projekte und Kunden. Ziel sollte sein, auch im hektischen Betriebsalltag stets ein offenes Ohr für die Belange der Beschäftigten zu haben. So können Anliegen zeitnah angesprochen werden und müssen nicht auf das jährliche Mitarbeitergespräch warten.

2. Perspektiven aufzeigen

Stehen bleiben will auf Dauer keiner. Wer seinen Mitarbeitern frühzeitig Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten aufzeigt, schafft eine Win-win-Situation: Die Mitarbeiter freuen sich über die Wertschätzung und neue Entwicklungschancen, gleichzeitig profitiert der Betrieb vom dazugewonnenen Know-how. In jedem Fall gilt es, die Angebote bedarfsorientiert auszuwählen und mit dem Mitarbeiter zu besprechen. Denn während dem einen eine Excel-Schulung ausreicht, möchte der andere vielleicht zukünftig gerne die betriebliche Ausbildung verantworten, sich in technischen Modulen wie CAD, CNC oder BIM weiterbilden oder in eine Führungsposition aufsteigen.

3. Freiräume organisieren

Lässt sich die Arbeit so organisieren, dass Mitarbeiter Gestaltungsspielräume haben und Job und Familie gut vereinbaren können? Von der Antwort auf diese Frage hängt gerade für die jüngere Generation einiges ab. Auf der Wunschliste neuer Mitarbeiter stehen flexible Arbeitszeiten ganz oben. Zeit ist das neue Geld. Wenngleich sich nicht in jedem Handwerksbetrieb ein flexibles Arbeitszeitmodell einführen lässt, so kann man doch gemeinsam mit den Mitarbeitern Regelungen treffen, die für alle gelten und damit für Transparenz und Akzeptanz sorgen. Und wenn es mal etwas später wird, kann beispielsweise eine flexible Regelung am Freitagnachmittag für Ausgleich sorgen. Doch auch während der Arbeit sollte es Platz für eigene Ideen und genügend Handlungsspielräume geben. Denn wenn die Mitarbeiter sich einbringen können und feststellen, dass ihre Meinung gefragt und wertgeschätzt wird, kommen sie gerne zur Arbeit.

Tipps und Infos

Weitere Tipps, ausführliche Informationen und hilfreiche Leitfäden gibt es unter www.personal.handwerk2025.de .
Ansprechpartnerin: Beate Karcher, Personalberaterin Handwerk 2025, Handwerkskammer Karlsruhe, Friedrichsplatz 4-5, 76133 Karlsruhe, Telefon 0721/1600-135, E-Mail karcher@hwk-karlsruhe.de

Mehr über und für Arbeitgeber lesen Sie auf unserer Themenseite

Autor:

Chris Heinemann aus Bretten

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