Erste Rohbauten im Flehinger Seniorenwohnpark Alte Mühle fertiggestellt
Nieselregen konnte guter Laune der Richtfest-Gäste nichts anhaben

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OBERDERDINGEN-FLEHINGEN (ch) Bei regnerischem Wetter ist im Seniorenwohnpark Alte Mühle in Flehingen das Richtfest gefeiert worden. Peter Mayer, Vorstand der Baugenossenschaft Eden, begrüßte die unter Regenschirmen versammelten Gäste, darunter „in erster Linie alle, die hier später einmal ihren Wohnsitz haben werden“, so Mayer, sowie Kämmerer Dieter Motzer in Vertretung des verhinderten Bürgermeisters Thomas Nowitzki. Nach dem Richtspruch des Zimmermanns hatten die Gäste Gelegenheit, die ersten im Rohbau fertiggestellten Bungalows zu besichtigen.

Glückbringende Scherben erst im zweiten Anlauf

Allerdings zersprang das zu Boden geschleuderte Glas erst beim zweiten Versuch. „Das ist in 35 Jahren zum ersten Mal passiert“, wunderte sich der Projektleiter und Zimmermeister Thadäus Zabel-Grasser vom Badischen Holzbearbeitungs-Zentrum (BHZ). Ein Raunen ging durch die Reihen der Versammelten, Scherze machten die Runde, während der Zimmermann eilends vom Dach kletterte und zum zweiten Wurf ansetzte. Diesmal mit hörbarem Klirren und gefolgt von erleichtertem Applaus. 

Erstbezug im September angekündigt

Das Gros der Gäste schenkte dem Zwischenfall keine übermäßige Beachtung. Man hatte es eilig, ins Trockene zu kommen, und nutzte die Gelegenheit, die in Holz-Massivbauweise errichteten Rohbauten von innen zu besichtigen. Anschließend traf man sich in einem überdachten Durchgang vor der denkmalgeschützten Alten Mühle, wo die Gastgeber Tischgarnituren und eine kleine Bewirtung aufgebaut hatten. Peter Mayer stellte einige Vertreter der am Bau der Anlage beteiligten Firmen vor und zeigte sich optimistisch, dass alle 40 Bungalows des ersten Bauabschnitts bis zum Jahresende fertiggestellt sind. Wenn es so käme, könnten nach seinen Worten bereits im September die ersten Bewohner einziehen. Zugleich wies er darauf hin, dass es noch unverkaufte Objekte gibt und die Genossenschaft individuelle Führungen über das Gelände anbietet.

Klimaneutral und umweltschonend

Seitens des Energieversorgers EnBW wies Holger Strutz auf die klimaneutrale Energieversorgung des Wohnparks und die geplanten Ladesäulen für Elektromobilität hin. Ein dazu passendes Elektromobil hatten er und seine Kollegin Anja Müller gleich zur Anschauung mitgebracht. Architektin Maren Schäffner von den „Lebensraum Architekten“ lobte die beteiligten Handwerker und gab ihrer Zuversicht Ausdruck, dass „alles sehr, sehr schön“ wird. Schließlich sprach Bernhard Mast als Pastor des christlichen Sozialwerks Bethesda, das hinter der Baugenossenschaft Eden steht, ein Gebet. Darin spannte er den Bogen von der menschlichen Begeisterung für Modernität und Verantwortung gegenüber der Umwelt zur ebenso wichtigen „Verantwortung vor Gott, die Umwelt zu schützen und zu bewahren“, und erbat dessen Segen. Anschließend konnten die Besucher bei dem von der Baugenossenschaft gesponserten Imbiss Eindrücke austauschen und mit den anwesenden Fachleuten ins Gespräch kommen.

Alle Fotos: ch

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