Walzbachtal: Ein Forum für die Jugend

Im Walzbachtaler Rathaus ist die Idee eines Jugendforums entstanden, dass am 2. März stattfinden soll.
  • Im Walzbachtaler Rathaus ist die Idee eines Jugendforums entstanden, dass am 2. März stattfinden soll.
  • hochgeladen von Christian Schweizer

In Sulzfeld versucht man es mit einem „Achter-Rat”, in Bretten ist es der Jugendgemeinderat. Die Ideen und Projekte, um Jugendliche an die Kommunalpolitik heranzuführen, sind vielfältig. In Walzbachtal will man es nun mit einem Jugendforum versuchen.

Walzbachtal (swiz) In Sulzfeld versucht man es mit einem „Achter-Rat”, in Bretten ist es der Jugendgemeinderat. Die Ideen und Projekte, um Jugendliche an die Kommunalpolitik heranzuführen, sind vielfältig. In Walzbachtal will man es nun mit einem Jugendforum versuchen (die Brettener Woche berichtete). In Planung ist dieses Projekt schon lange, nun aber hat Bürgermeister Karl-Heinz Burgey auch einen konkreten Termin verkündet. Am 2. März soll das Forum im Wössinger Hof in Walzbachtal stattfinden. Dazu eingeladen sind Jugendliche zwischen zwölf und 18 Jahren. „Wir haben einen Weg gesucht, wie man Jugendliche am besten erreichen kann. Da ein Jugendgemeinderat für uns nicht zweckmäßig ist, haben wir uns für das Jugendforum entschieden”, so Burgey. Federführend an dessen Ausrichtung wird mit Julia Stahl die neue Jugendsozialarbeiterin der Gemeinde beteiligt sein. Sie ist momentan dabei, die Werbetrommel für das Forum zu rühren. „Ich werde unter anderem in elf Schulen in Berghausen und Bretten Veranstaltungen mit Schülern aus Walzbachtal abhalten, um für das Jugendforum zu werben”, erklärt Stahl. Ziel sei es dabei auch, den Jugendlichen nahe zu bringen, für was die Gemeinde überhaupt zuständig ist und was sie eigentlich leisten könne. Mit im Boot, wenn es um das Thema „Jugendforum” geht, sind auch die Vereine. 

"Nicht nur lamentieren, sondern auch mitarbeiten"

So hat Stahl nach eigenem Bekunden dort schon vier Ehrenamtliche gefunden, die bei der Moderation kleinerer Diskussionsgruppen während des Forums helfen würden. Eine Prognose zu einer möglichen Teilnehmerzahl wollen Burgey und Stahl nicht abgeben. „Aber 20 Jugendliche würden wir uns schon wünschen”, so Stahl. Für diese soll das Forum dann aber keine bloße Beschäftigungstherapie sein. „Es geht nicht darum nur zu lamentieren und zu fordern, sondern konkret an der Umsetzung von Projekten mitzuarbeiten”, so Burgey. Konkret heißt das, die Jugendlichen sollen während des Forums zu selbst entwickelten Ideen Projektgruppen bilden, die sich in der Folge regelmäßig treffen und ihre Idee weiter ausformulieren und entwickeln. Die finalen Projektvorschläge sollen die Jugendlichen dann dem Gemeinderat präsentieren. Diesen sieht Burgey dann ebenfalls in der Pflicht. „Da muss der Rat dann auch mitziehen und die Hand aufmachen.” Gleichzeitig schränkt der Walzbachtaler Bürgermeister aber ein. „Es muss sich natürlich auch um Projekte handeln, die realisierbar sind.” Ein laut Stahl schon im Vorfeld von vielen Jugendlichen angesprochenes Thema sei zum Beispiel der Ausbau des freien W-Lan-Empfangs in Walzbachtal gewesen. „Das ist so ein Projekt, das kann man dann mit Sicherheit auch finanziell organisieren”, gibt Burgey umgehend zurück. Skeptischer zeigt er sich dagegen beim Stichwort „Jugendtreff”. Das könne eben auch „sehr schnell ins Geld gehen”.

Forum soll jedes Jahr stattfinden

Unterstützt wird Stahl bei der Entwicklung des Jugendforums im Übrigen von der Geschäftsführerin des Kreisjugendrings Landkreis Karlsruhe, Claudia Kühn-Fluhrer. Sie wird nicht nur bei der Organisation des Jugendforums helfen, sondern bei der Veranstaltung auch mitmoderieren. Geplant ist es, das Jugendforum ab sofort jährlich zu veranstalten, ergänzt durch verschiedene kleinere Veranstaltungen zwischen den Foren.

Autor:

Christian Schweizer aus Bretten

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