Die Alte Mühle soll zum Leben erweckt werden

Felix und Manuela (Zweite von links) Rominski, Claudia Hackenjos und Sarah Barresi (rechts), Initiatoren und Mitbegründer des Vereins, wollen die alte Sägemühle wieder zum Leben erwecken.
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Der Verein Mühlwerk Sinneswandel plant einen besonderen Ort der Begegnung.

Oberderdingen-Flehingen (hk) Der Verein Mühlwerk Sinneswandel – gegründet im März 2018 – wagt mit seinem gleichnamigen Projekt den Schritt, die Idee von einem Ort der Begegnung zwischen Menschen mit und ohne Behinderung zu verwirklichen und ihnen damit die Chance auf Teilhabe am Leben in der Gesellschaft, Selbstverwirklichung und Anerkennung zu ermöglichen. Welche Geschichte sich hinter dem Projekt verbirgt, erzählen Manuela und Felix Rominski, Claudia Hackenjos und Sarah Barresi, Initiatoren und Mitbegründer des Vereins: Als Eltern von Kindern mit Behinderungen beschäftigen sie sich zunehmend mit der Frage der beruflichen Perspektive. „Wir haben uns gefragt: Was können unsere Kinder, was machen sie gerne und wo besteht die Chance, das beruflich umzusetzen?“ Oft werden Menschen mit Behinderungen an Arbeitsplätzen eingesetzt, an denen sie von anderen isoliert sind. „Das Angebot für Menschen mit Behinderungen ist ausbaufähig“, stellt Felix Rominski fest.

Café und Erfahrungsfeld der Sinne sind geplant

Deshalb soll in den Räumlichkeiten der alten und sanierungsbedürftigen Sägemühle in Flehingen ein Angebot für Menschen mit Behinderungen, in Form von dienstleistungsorientierten Arbeitsplätzen entstehen. Im ersten Schritt ist für das Jahr 2020 ein Café geplant. 2024 soll im denkmalgeschützten Gebäude ein Erfahrungsfeld der Sinne – eine Art interaktives Museum der sinnlichen Wahrnehmung mit ausgeklügelten Sinnesstationen – zum Leben erweckt werden. Das Konzept geht auf den Künstler und Pädagogen Hugo Kükelhaus zurück. Für Menschen mit Behinderungen bietet das Konzept tagesfüllende und sinnvolle Aufgaben. „Wenn es etwas gibt, wo alle Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten hingehen, dann führt das zu einem sozialen Besucherstrom.“ Damit erfahren auch Menschen mit Behinderungen die Chance, mit anderen Menschen in Kontakt zu treten . Das wiederum sorgt für Zufriedenheit und schafft Verbundenheit.

Charity-Party am 9. Juni

Das Sozialwerk Bethesda – Eigentümer der Liegenschaft der Flehinger Sägemühle – plant auf dem Anwesen zudem ein neues Wohnquartier für Senioren. „Das Café hilft dem neuen Quartier ein lebendiges Quartier zu werden und bietet so einen Mehrwert für den neuen Senioren-Wohnpark und im größeren Rahmen auch für das Gemeindeleben“, so Felix Rominski. Um die Öffentlichkeit zu informieren und für das Projekt zu begeistern, veranstaltet der Verein eine Charity-Party – und das an gleich zwei Standorten. Los geht das Event mit Straßenfestcharakter unter dem Motto „Die alte Mühle kommt ins Rollen“ am Samstag, 9. Juni, ab 9 Uhr beim Gymnasiumplatz am Schloss Bruchsal mit Live-Musik von „Jumifa“ und mit Sinnesstationen, die von den Besuchern getestet werden können. Gegen 11.30 startet dann der inklusive Oldtimer-Corso, der jedem Teilnehmer offen steht, in Richtung Flehingen zur Alten Mühle. Dort wird dann bis 15 Uhr gefeiert.

„Für den geplanten Umbau der alten Mühle sind wir dringend auf Unterstützung angewiesen“

Mit der Charity-Party möchte der Verein Menschen für das Projekt begeistern, um Mitglieder, Spender und Sponsoren zu gewinnen. „Denn wie bei den meisten sozialen Projekten, die neue Wege beschreiten, geht es auch bei uns nicht ohne wohlwollende und engagierte Unterstützung. Für den geplanten Umbau der alten Mühle sind wir dringend auf Unterstützung angewiesen. Jeder kann helfen, sei es durch eine Mitgliedschaft im Verein, über eine Firmenspende oder über eine Benefizveranstaltung zugunsten von Mühlwerk Sinneswandel“, erklärt Manuela Rominski. Weitere Infos zum Projekt unter <a target="_blank" rel="nofollow" href="https://www.muehlwerk-sinneswandel.de">www.muehlwerk-sinneswandel.de</a>.

Spendenkonto:
Sparkasse Kraichgau
IBAN: DE49 663600360007114086
Mühlwerk Sinneswandel ist gemeinnützig anerkannt und darf Spendenquittungen ausstellen.

Felix und Manuela (Zweite von links) Rominski, Claudia Hackenjos und Sarah Barresi (rechts), Initiatoren und Mitbegründer des Vereins, wollen die alte Sägemühle wieder zum Leben erwecken.
So sieht die Alte Mühle derzeit von außen aus.
Autor:

Havva Keskin aus Bretten

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