Damenhandball-Bundesliga Saison 20/21
Vipers siegen nach klarer Halbzeitführung (15:6) mit Ach und Krach gegen die Kurpfalz Bären (24:22)

Maxime Struijs von den Vipern beim nicht verwandelten Siebenmeter in der dritten Minute des Spieles. Rechts Anna-Maria Spielvogel (LA)
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  • Maxime Struijs von den Vipern beim nicht verwandelten Siebenmeter in der dritten Minute des Spieles. Rechts Anna-Maria Spielvogel (LA)
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Das Spiel zwischen den Ketscher Kurpfalz Bärinnen und den Vipern aus Bad Wildungen schien zur Halbzeit klar entschieden, denn die Vipern hatten sich zwischen der vierzehnten und der einundzwanzigsten Minute mit einem 6:0-Lauf durch jeweils zwei Treffer von Larissa Platen und Miranda Schmidt-Robben sowie Treffern von Marieke Blase und Maxime Struijs auf 10:3 abgesetzt.
Bis zur Pausensirene konnten sich die Vipern, die auf eine starke Manuela Brütsch im Kasten bauen konnten, mit neun Treffern absetzen und gingen mit 15:6 in die Kabine.
Ketsch, durchgehend mit sieben Feldspielerinnen und zwei Kreisläuferinnen in der Offensive, hatte im ersten Abschnitt etliche Chancen liegen gelassen und es schien für Ketsch nur noch darum zu gehen, in der zweiten Halbzeit nicht ganz unterzugehen.

Aber eine in der zweiten Halbzeit von Trainer Adrian Fuladdjusch weit vorgeschobene sehr aggresssive Defense, insbesondere durch die permanent störenden Rebecca Engelhardt, Samira Brand und Sophia Sommerrock, brachte die Vipern aus ihrem Rhythmus und bis zur 37.Minute hatten Rebecca Engelhardt (2), Saskia Fackel und Sophia Sommerrock die Ketscherinnnen auf 10:16 herangebracht.

Eine Auszeit von Trainerin Tessa Bremmer (Vipern) konnte die Kurpfalz Bärinnen nicht entscheidend bremsen und mittels eines 5:0-Laufes kamen die Red Ladies aus Ketsch bis zur 45. Minute gar auf 16:18 heran. Die offensive 3:2:1 Defense schmeckte den Vipern gar nicht.

Als allerdings Maxime Struijs (2) und Maxi Mühlner zwischen der 49. und der 52. Minute einen 5-Tore-Vorsprung für die Vipern aus Bad Wildungen herauswerfen konnten, Lara Eckhardt hatte in der 50. Minute einen Siebenmeter weit übers Tor verworfen, schien die Messe dann doch für die Vipern gelesen.

Aber Saskia Fackel (3) und Samira Brand konnten die Kurpfalz Bärinnen bis zur 56. Minute noch einmal bis auf zwei Tore heranbringen, wobei allerdings Saskia Fackels Siebenmeter zum 22:24 dann der Endstand war.

Eine Auszeit von Trainer Fulladdjusch in der 59.Minute bewirkte nichts mehr.

Die Hypothek der ersten Halbzeit mit einem 9-Tore-Rückstand war dann letzten Endes doch zu groß und die Routine von Maxime Struijs, Larissa Platen und Miranda Schmidt-Robben in der Crunchtime entscheidend.
Die zweite Halbzeit hatte mit 16:9 allerdings klar den Ketscherinnen gehört und das Aufatmen bei Bad Wildungen war groß.

Die Teams und die Torschützinnen:

Vipers Bad Wildungen: Manuela Brütsch, Lea Schüpbach; Annika Ingenpaß (1), Sabine Heusdens, Larissa Platen (4+3/3), Munia Smits (0/1), Miranda Schmidt-Robben (4), Maxi Mühlner (2), Kira Schnack, Maxime Struijs (4+0/1), Jana Scheib (2), Marieke Blase (1), Anna-Maria Spielvogel (2)
Trainerin: Tessa Bremmer

Ketsch/Kurpfalz Bären: Leonie Moormann, Johanna Wiethoff; Katja Hinzmann, Lena Feiniler, Jule Haupt, Samira Brand (2), Sophia Sommerrock (2), Lea Marmodee (1), Marlene Herrmann, Saskia Fackel(3+2/3), Cara Reuthal (2+0/1), Elena Winnewisser, Elena Fabritz, Rebecca Engelhardt (6), Lara Eckhardt (3+1/2)
Trainer: Adrian Fuladdjusch

Autor:

Wolfgang Merkel aus Region

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