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5 Gesunde Gewohnheiten, die bei Sodbrennen Helfen

Sodbrennen ist eines der häufigsten Volksleiden unserer Zeit. Das liegt unter anderem an unserem Lebensstil, wozu auch die Ernährungsgewohnheiten gehören. Dabei kann Sodbrennen mehr als nur lästig werden: auf Dauer schadet es uns nachhaltig. Damit es gar nicht so weit kommt, geben wir Ihnen 5 hilfreiche Tipps, welche Möglichkeiten der Hilfe gegen Sodbrennen es gibt. Der Fokus liegt dabei auf den gesunden Lebensgewohnheiten.

Warum kommt es zum Sodbrennen?

Um zu verstehen, welche Hilfe bei Sodbrennen angebracht ist, muss man sich über die Ursache im Klaren sein. Dass es sich bei dem Brennen in der Speiseröhre um Magensäure handelt, dürfte hinlänglich bekannt sein. Diese gehört eigentlich in den Magen. Die aggressive Säure dient der Zersetzung der Lebensmittel. Allerdings kann diese Magensäure aus unterschiedlichen Gründen in die Speiseröhre gelangen.

  • Eine Überproduktion von Magensäure
  • Anatomische Besonderheiten wie ein Zwerchfellbruch (Hiatushernie)
  • Ein zu voller Magen
  • Raumforderungen, die den Magen komprimieren (z.B. durch Übergewicht oder Schwangerschaft)

Was hilft gegen Sodbrennen?

Meistens haben wir es in der Hand, dem Sodbrennen etwas entgegen zu setzen. Die Hiatushernie zum Beispiel tritt überwiegend ab einem Alter von 50 Jahren auf. Andere anatomische Auffälligkeiten machen sich in der Regel früher bemerkbar. Das Sie aber selber den Schweregrad des Sodbrennens beeinflussen können, haben wir folgende 5 Gewohnheiten, die Ihnen helfen, die Beschwerden langfristig zu vermeiden

1. Reduzieren Sie Ihr Gewicht

Übergewichtige Menschen leiden sehr häufig unter Sodbrennen. Fett legt sich nicht nur gut sichtbar um die Hüften, sondern verteilt sich auch um die Organe. Selbst bei Menschen, die von sich behaupten, nur ein "Bäuchlein" zu haben, kann das scheinbar unsichtbare Fett schwere Probleme nach sich ziehen. Das Sodbrennen gehört unter anderem dazu und stellt neben kardiologischen Folgeerscheinungen ein verhältnismäßig kleines Problem dar.

2. Steigen Sie auf Schonkost um

Einer der Hauptgründe für den Reflux ist die falsche Ernährung. Wenn das Essen zu scharf gewürzt ist, zu salzig, zu süß, zu fettreich oder scharf angebraten ist, kann es zu Sodbrennen kommen. Die Beschwerden nehmen zu, weil der Magen mehr Säure produzieren muss, um die Nahrung zu verarbeiten. Sollten Sie also häufig Symptome wie Aufstoßen und Sodbrennen bei sich bemerken, steigen Sie auf Schonkost um. Vielleicht ist das bereits die richtige Behandlung für Sie.

3. Trinken Sie mehr

Wasser verspricht nicht nur schnelle Hilfe bei Sodbrennen, sondern kann auch dafür sorgen, dass es grundsätzlich seltener auftritt. Trinken Sie den Tag über mindestens 1,5 bis 2 Liter Wasser. Es sollte still sein und nicht kohlensäurehaltig. Auch Fruchtsäfte senken den pH-Wert im Magen weiter. Durch ausreichendes Trinken verdünnen Sie außerdem die Magensäure.

4. Reduzieren Sie Stress

Es mag plump klingen, aber Sie sollten lernen, Ihren Alltag zu entschleunigen. Stress wirkt sich auf das vegetative Nervensystem aus, was die Verdauung anregt. Das haben Sie sicherlich schon mal bemerkt, wenn Sie aufgeregt waren und das dringende Bedürfnis hatten, auf die Toilette zu gehen. Ebenso arbeitet der Magen und produziert Magensäure, obwohl es kein Essen gibt, das verdaut werden will. Dauerhafter Stress kann zu chronischem Reflux führen, der die Zellen der Speiseröhre nachhaltig schädigen kann. Eine der schlechtesten Folgen wäre Speiseröhrenkrebs. Probieren Sie es auch mit gezielten Entspannungstechniken wie autogenem Training, Meditation oder der progressiven Muskelentspannung nach Jacobsen.

5. Rauchen, Alkohol und andere schädigende Einflüsse

Rauchen regt die Produktion von Magensäure ebenso an wie Alkohol - neben diversen weiteren gesundheitlichen Folgen. Verzichten Sie darauf, insbesondere dann, wenn Sodbrennen Ihren Alltag belastet. Ähnlich verhält es sich mit starkem Kaffee und Zitrusfrüchten. Reduzieren Sie alle diese Stoffe, wenn sich das Sodbrennen einfach nicht in den Griff bekommen lässt. Im Zweifel sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Dieser kann der Ursache des Sodbrennens genauer auf den Grund gehen. Hilfreich ist es, wenn Sie vorab bereits die üblichen Risikofaktoren minimiert haben. Dadurch erleichtern Sie dem Arzt zum Beispiel auch das Herausfinden der richtigen Diagnose, indem die Ursachen per Ausschlussprinzip eingeent werden können.

Sodbrennen was hilft akut?

Schnelle Hilfe bei Sodbrennen bieten manche Medikamente und Hausmittel

  • Protonenpumpenhemmer können Sie sich unterstützend von Ihrem Art verschreiben lassen. Diese bilden einen zusätzlichen Schutz vor einer Überproduktion von Säure.
  • Kauen Sie zwei Esslöffel Haferflocken und schlucken Sie es dann herunter. Das bindet die Magensäure beinahe augenblicklich.
  • Zwei Gläser warmes stilles Wasser lindern ebenfalls die Schmerzen bei Sodbrennen.
  • Greifen Sie auf basische Lebensmittel zurück, die dem sauren Millieu im Magen entgegen wirken. Hervorragend geeignet sind Bananen und Mandeln. Ein Glas Mandelmilch wirkt sich ebenfalls positiv aus.
  • Sodbrennen in der Nacht kann man gut entgegen wirken, indem Sie mit erhöhtem Oberkörper schlafen. Zudem sollten Sie vor dem Schlafen keine üppigen Mahlzeiten mehr zu sich nehmen. Das erschwert der Magensäure unter anderem den Rückfluss in die Speiseröhre. Auch das Liegen auf der linken Seite kann helfen. Aufgrund der anatomischen Strukturen des Magens ist auch hier das Zurückfließen der Säure erschwert.

Was gesunde Gewohnheiten alles bewirken

Durch die Veränderung Ihrer Lebensgewohnheiten bewirken Sie weitaus mehr, als nur das Sodbrennen zu bekämpfen. Allgemein reagiert der Körper in fast allen Bereich positiv auf eine gesündere Lebensweise. Die Gewichtsreduktion wurde bereits angesprochen. Das Herz-Kreislaufsystem sowie der Stoffwechsel verändern sich ebenfalls zum Guten, wenn Sie konsequent an Ihren Gewohnheiten arbeiten. Viele der sogenannten Zivilisationskrankheiten ließen sich verhindern, wenn uns bewusster wäre, welche Auswirkungen bestimmte Verhaltensweisen langfristig auf unsere Gesundheit haben.

Autor:

Stefanie Koertig aus Region

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