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Ratgeber Bauen: Die sechs wichtigsten Maßnahmen zur energetischen Sanierung
Vom Keller bis zum Dach

Hausbesitzer können mit einer energetischen Sanierung ihres Eigenheims den Wohnwert steigern, Kosten sparen und vor allem die Umwelt schonen. Foto: djd/Bausparkasse Schwäbisch Hall AG, Schwäbisch Hall
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  • Hausbesitzer können mit einer energetischen Sanierung ihres Eigenheims den Wohnwert steigern, Kosten sparen und vor allem die Umwelt schonen. Foto: djd/Bausparkasse Schwäbisch Hall AG, Schwäbisch Hall
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(djd). Mit einer energetischen Sanierung ihres Wohneigentums können Hausbesitzer den Wohnwert steigern, Kosten sparen und die Umwelt schonen. Vom Staat gibt es dafür insbesondere über die KfW teils erhebliche Investitionszuschüsse. "Das Wohngebäude sollte bei einer Sanierung stets ganzheitlich betrachtet werden", rät Sven Haustein, Architekt und Energieberater für die Bausparkasse Schwäbisch Hall. Ein Sachverständiger könne Schwachstellen finden, das Einsparpotenzial errechnen und auf die Einhaltung der Vorgaben der aktuellen EnEV achten. Diese sechs Maßnahmen sind zur Minimierung des Energieverbrauchs besonders empfehlenswert:

1. Dachsanierung
Viel Heizwärme entweicht über schlecht gedämmte Dächer. Spätestens nach 25 Jahren sollten Hausbesitzer ihr Dach unter die Lupe nehmen. Für neue Ziegel, eine Dampfsperre und die Dämmung des Daches werden mindestens knapp 30.000 Euro fällig. "Abhängig von der Größe kann ein Satteldach bei einem Einfamilienhaus Energieeinsparungen von bis zu 30 Prozent bringen", so Haustein.

2. Solarthermie zur Warmwasserbereitung
Pro Quadratmeter Solarkollektorfläche kostet eine thermische Solaranlage 500 bis 750 Euro. Damit können bis zu sieben Prozent der Energiekosten gespart werden. Eine Erneuerung ist erst nach 20 bis 30 Jahren fällig. "Meist ist ein zusätzlicher Solarspeicher im Heizungskeller nötig, um sonnenfreie Stunden oder Tage zu überbrücken", erklärt Haustein. Prüfen sollte man, ob mit ein bis zwei zusätzlichen Kollektoren auch die Raumheizung unterstützt werden kann.

3. Fassade
Nach 20 bis 25 Jahren ist eine Erneuerung inklusive Wärmedämmung nötig, eine der größten Sanierungsinvestitionen. Die Kosten variieren stark je nach Aufwand. Einsparungen von bis zu 24 Prozent sind möglich, auch der Schutz vor Schimmel kann sich verbessern. Informationen zur Finanzierung dieser und anderer Modernisierungsmaßnahmen gibt es etwa unter www.schwaebisch-hall.de.

4. Fenster
Bei einer Erneuerung von zehn durchschnittlich großen Fenstern müssen Hausbesitzer mit Kosten zwischen 4.000 und 11.000 Euro rechnen. Mit dieser Maßnahme sind fünf bis zehn Prozent Energieeinsparung möglich.

5. Kellerdecken-Dämmung
Ein guter Wärmeschutz zum Erdreich hin bringt etwa sechs Prozent Energieeinsparungen. Wenn Handwerker Hand anlegen, muss man mit Kosten von etwa 35 bis 50 Euro pro Quadratmeter kalkulieren.

6. Heizkessel
Ist der Heizkessel älter als 20 Jahre, sollte er ausgetauscht werden. Das kann zu Energieeinsparungen von bis zu 30 Prozent führen. Für eine neue Ölheizung werden bis zu 9.000 Euro fällig, für eine neue Gasheizung bis zu 8.500 Euro. Biomasseheizungen, etwa mit Holzpellets, kosten zwischen 10.000 und 15.000 Euro.

Autor:

Kraichgau News Ratgeber aus Bretten

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