Planungen für „Steinzeugpark“ in Bretten schreiten voran
Bau des Kindergartens steht in Startlöchern

Ansichten zum Wohngebäude im Steinzeugpark, Baufeld 3.
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  • Foto: Harsch
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Bretten (hk) Warum herrscht auf dem Gelände der ehemaligen Steinzeugfabrik  in Bretten-Diedelsheim augenscheinlich Stillstand? Mit dieser Frage hatte sich ein Diedelsheimer Leser der Brettener Woche an die Redaktion gewandt. Auf dem Gelände hat die Firma Harsch auf zwei Baufeldern unter dem Titel "Steinzeugpark" bereits Reihen- und Mehrfamilienhäuser realisiert. Zwei weitere Baufelder sollen noch bebaut werden. Rudolf Harsch, Geschäftsführender Gesellschafter und Prokurist Johann Busic informierten im Gespräch mit der Brettener Woche/kraichgau.news, dass „keineswegs Stillstand herrscht“. Viele Dinge, etwa Planungsarbeiten würden naturgemäß im Verborgenen ablaufen. Insbesondere an den Planungen für Baufeld Drei würde man im Moment mit „Hochdruck“ arbeiten.

Warten auf Baugenehmigung

Hinsichtlich des 2.600 Quadratmeter großen dritten Baufeldes warte man im Augenblick noch auf die Baugenehmigung. Dort sollen unter anderem 26 Wohnungen entstehen. "Sobald die Baugenehmigung da ist, die uns amtlich bestätigt, dass wir bauen dürfen, was wir eingereicht haben“, werde man den Vertrieb der Wohnungen starten. Die Vermittlung übernimmt wie bisher das Bruchsaler Maklerbüro Schürrer & Fleischer Immobilien. „Es kann sich nur noch um wenige Wochen handeln“, so Busic. Zum Verkauf stehen dann kleinere Wohnungen mit circa 34 Quadratmetern, Zwei-Zimmer-Wohnungen mit knapp 60 Quadratmetern und Drei-Zimmer-Wohnungen mit circa 70 Quadratmetern. Zwei Penthouse-Wohnungen sollen das Angebot dort abrunden.

Kindergarten-Bau soll 2021 starten

Die zwölf Reihen- und vier Mehrfamilienhäuser auf dem ersten und zweiten Baufeld sind schon alle verkauft. Baufeld Vier, das oberhalb der B35 liegt, ist als Gewerbegebiet ohne produzierendes Gewerbe ausgewiesen. „Dort gehen wir ganz klar davon aus, dass im zweiten Quartal 2021 mit dem Bau des Kindergartens begonnen wird“, sagt Busic. Untergebracht werden dort voraussichtlich zwei Gruppen mit Kindern ab drei Jahren und zwei Gruppen mit Kleinkindern unter drei Jahren. Zu den vier Gruppen kommen im zweiten Obergeschoss und Dachgeschoss zwei Gruppen der bisher in Gölshausen untergebrachten sonderpädagogischen Kindertagesstätte der Eduard-Spranger-Schule, bei der das Landratsamt Karlsruhe als Mieter fungiert. Momentan ist das vierte Baufeld als Gewerbegebiet ausgewiesen. Vorstellbar wäre dort aber auch die Ausweisung eines "Urbanen Gebiets", das eine Mischform aus Wohnen und Gewerbe erlauben würde. Das seien aber noch Zukunftsgedanken und nicht ohne die Miteinbeziehung des Brettener Gemeinderats machbar, so Harsch und Busic.

Wohnungen im „Brettspiel“ im Frühjahr 2021 bezugsfertig

Die Versorgung des Wohn- und Gewerbeparks mit Heizung und Warmwasser erfolgt über eine Nahwärmeversorgung, die in einer Kooperation zwischen den Stadtwerken Bretten, der Umwelt- und Energieagentur Kreis Karlsruhe und Harsch besteht. Die Nahwärmestation steht auf der Diedelsheimer Höhe und sei ein „Leuchtturmprojekt“, weil sie nicht nur den Steinzeugpark, sondern auch andere Bestandsgebiete und das künftige neue Diedelsheimer Neubaugebiet „Katzhälde“ versorgen soll. Die Kapazitäten der Firma Harsch haben in den vergangenen Monaten aber auch noch andere Bauprojekte in Bretten in Anspruch genommen. Auf dem Gelände des ehemaligen evangelischen Alten- und Pflegeheims im „Brettspiel“ entsteht ein Wohnobjekt mit 34 Wohneinheiten, davon 20 sozialgeförderte Wohnungen. Bauende ist für März/April 2021 geplant. „Dort liegt es uns am Herzen, bezahlbare Mietwohnungen für eine breite Bevölkerungsschicht zu schaffen.“

Autor:

Havva Keskin aus Bretten

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