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Glasfaser: "Wenn es jetzt nicht klappt, dann nie."

Diskutierten über den Glasfaser-Ausbau mit den Brettener Bürgern (von links): Manfred Scharfenberger, Bürgermeister Römerberg, Martin Wolff, OB Bretten, Michael Ganzhorn, Bürgerinitiative, Stefan Kleck, Geschäftsführer Stadtwerke Bretten, Wolfgang Ruh, Vertrieb BBV, und Manfred Maschek, Geschäftsführer BBV.
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  • Diskutierten über den Glasfaser-Ausbau mit den Brettener Bürgern (von links): Manfred Scharfenberger, Bürgermeister Römerberg, Martin Wolff, OB Bretten, Michael Ganzhorn, Bürgerinitiative, Stefan Kleck, Geschäftsführer Stadtwerke Bretten, Wolfgang Ruh, Vertrieb BBV, und Manfred Maschek, Geschäftsführer BBV.
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Bei einer Info-Veranstaltung Im Grüner in Bretten wurde noch einmal das Thema Glasfaser-Ausbau diskutiert. Mit eindeutigen Stellungnahmen der Beteiligten.

Bretten (swiz) Kaum ein Thema wird in Bretten so kontrovers diskutiert wie der geplante Glasfaserausbau durch die Firma BBV. Um den offenen Fragen und Ängsten der Bürger eine Antwort zu geben, gab es am gestrigen 7. Juni eine Info-Veranstaltung im Sportzentrum Im Grüner in Bretten. Eingeladen hatte die Stadt Bretten.

Bürgermeister aus Römerberg zu Gast

Zu Wort kam dabei auch der Bürgermeister der Gemeinde Römerberg, Manfred Scharfenberger, der über seine positiven Erfahrungen mit dem Glasfaserausbau durch die BBV berichtete. "Bei uns lief das eigentlich alles problemlos. Das größte Problem war noch, dass die Wurzeln der Gartensträucher bei den Arbeiten für einen Hausanschluss nicht verletzt werden."

Es droht "verbrannte Erde"

Ebenfalls auf dem Podium Stefan Kleck, Geschäftsführer der Stadtwerke Bretten. Er betonte in seiner kurzen Ansprache noch einmal die Dringlichkeit des Glasfaserausbaus: "Wenn es mit der BBV jetzt nicht klappt, dann haben wir hier in Bretten langsam verbrannte Erde, was den Glasfaserausbau angeht." Ob sich danach noch eine Firma um den Ausbau in der Stadt bewerben werde, sei fraglich. Diese Dringlichkeit unterstrich auch noch einmal Oberbürgermeister Martin Wolff: "Wir haben hier eine Technik, die unseren Stadt-Haushalt nicht belastet und die als bestmögliche Lösung für die Zukunft gilt." Dem oft gehörten Argument, "wenn die BBV nicht ausbaut, dann macht das schon die Stadt", widersprach dann noch einmal Kleck energisch: "Es wäre wirklich utopisch zu glauben, die Stadtwerke würden Bretten flächendeckend mit Glasfaser ausbauen, wenn die BBV sich zurück zieht." Die Kosten würden eindeutig den Rahmen sprengen.

"Wenn es nicht klappt, dann ist die Chance vertan"

Wolfgang Ruh, Leiter Vertrieb und Marketing BBV, und BBV-Geschäftsführer Manfred Maschek schlugen erwartungsgemäß in die gleiche Kerbe und hoben noch einmal die hohe Internet-Geschwindigkeit durch Glasfaser sowie die einfachen Anschlussmöglichkeiten hervor. Doch auch sie machten die Endlichkeit des Angebots klar: "Wir haben einmal die Frist verlängert, ein weiteres Mal wird es nicht geben." Als Vertreter der Bürgerinitiative Glasfaser-Bretten sprach Michael Ganzhorn vor den rund 50 Gästen. "Wir stehen hinter dieser Technik", so Ganzhorn. Betonte aber auch: "Wir sind kein Werbeteam der BBV, auch wenn wir manchmal so betitelt werden. Aber wir wissen einfach, dass diese Technik die Zukunft ist."

Mehr zum Breitbandausbau und zur Glasfaser-Technologie lesen Sie auf unserer großen <a target="_blank" rel="nofollow" href="http://kraichgau.news/themen/glasfaser.html">Themenseite</a>.

Autor:

Christian Schweizer aus Bretten

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