Glasfaserausbau in Gölshausen, Rinklingen und Diedelsheim soll im November beginnen

Der Glasfaser-Ausbau in Bretten macht Fortschritte.
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Der Glasfaserausbau in Gölshausen, Rinklingen und Diedelsheim soll Anfang November beginnen. Das hat die Firma BBV Rhein-Neckar mitgeteilt. Ebenso sei eine technische Lösung für die Kreitermühle gefunden. Diese macht aber wohl einen Eigenbeitrag der dortigen Anwohner erforderlich.

 
Bretten (tf) Die BBV Rhein-Neckar hat nach eigenen Angaben ihre Glasfaser-Ausbauplanungen für Gölshausen, Rinklingen und Diedelsheim abgeschlossen. Mit den Spatenstichen im kommenden Monat am 6., 7. und 8. November beginnt dann der offizielle Ausbau in den drei Stadtteilen. Die laufenden Arbeiten in Sprantal und Ruit liegen zudem im Zeitplan, teilte das Unternehmen mit. Ab dem 1. Dezember könnten dort die ersten Haushalte angeschlossen werden.

Bewohner müssen sich an den Anbindungskosten beteiligen

Zudem habe die BBV eine technische Lösung für die Kreitermühle im Stadtteil Ruit gefunden. Bis zur Mühle müsse die BBV eine Strecke von etwa 1.150 Metern überwinden. "Durch die besondere Außenlage muss von uns ein erheblicher finanzieller Betrag für die Anbindung investiert werden. Notwendig für den Anschluss ist, dass dort alle Anwohner einen Vertrag mit uns abschließen und sich zudem mit einem Eigenbeitrag an den Anbindungskosten beteiligen. Nur dann ist die Internetversorgung für die Kreitermühle zu finanzieren", betont, Wolfgang Ruh, Leiter Vertrieb der BBV. Entsprechende Angebote mit einer genauen Kostenaufschlüsselung will die BBV den Anwohnern in dieser Woche zukommen lassen. Dabei können die Anwohner zwischen einem Komplettausbau durch die BBV und einem günstigeren Angebot wählen, bei dem diese die Glasfaser auf ihrem Privatgrund in Eigenleistung verlegen. Die Basis für den Anschluss und die technische Lösung wurde kürzlich durch die Stadtwerke mit der Verlegung von Leerrohren zwischen der Ortslage und der Kreitermühle geschaffen. In diese Leerrohre könnte die BBV nun ihre Glasfaser einblasen.

"Lösung für Rothenberger Hof ist in Arbeit"

„So nah dran wie jetzt war die Kreitermühle noch nie an einer sehr guten Breitbandversorgung, denn viele Jahre wurde diese durch andere Firmen aus diversen Gründen nicht umgesetzt. Die Anwohner haben jetzt eine echte Chance auch zukunftsfähiges Internet zu bekommen und trotz ihrer Außenlage nicht von der digitalen Zukunft abgehängt zu werden“, betonte Oberbürgermeister Martin Wolff. Darüber hinaus sei eine Lösung für eine Glasfaserversorgung für den Rotenberger Hof seitens der Stadt Bretten in Arbeit, so Wolff. "Bereits im Juni haben die Stadtwerke mit der Planung für einen Neubau der Wasserleitung dorthin und zum Pumpwerk begonnen. Die Investition wird für 2018 eingeplant." Für die Leitung müsse eine realisierbare Trasse gefunden werden, bei der die Stadtwerke von den Grundstückseigentümern die Zustimmung zur Einlegung der Wasserleitung bekommen. Parallel dazu könne dann auch ein Leerrohr für Glasfaserkabel mitverlegt werden", so Wolff.

Autor:

Christian Schweizer aus Bretten

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