Landkreis Karlsruhe: Sanierungsprogramm für Schulgebäude beschlossen

Die Beruflichen Schulen in Bretten gehört zu den Schulen im Landkreis, in die investiert wurde.
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  • hochgeladen von Wiebke Hagemann

Mit dem im Kreistag beschlossenen Sanierungsprogramm für Schulgebäude stellt sich der Landkreis Karlsruhe einer Herkulesaufgabe. In den nächsten vier Jahren sollen jährlich 4,8 Millionen Euro in die Schulen fließen.

Landkreis Karlsruhe (pm) Um seine acht beruflichen Schulen und sechs sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren in gutem Zustand zu halten, investiert der Landkreis viel. Um planmäßig vorzugehen, hatte der Ausschuss für Umwelt und Technik des Kreistags die Verwaltung beauftragt, die mittel- bis langfristigen Investitions- und Sanierungskosten zu ermitteln und ein Sanierungsprogramm zu erarbeiten. Dieses stellte Landrat Christoph Schnaudigel dem Kreistag in seiner jüngsten Sitzung am 18. Mai vor.

Investitionen in Haustechnik und Brandschutz

23,2 Millionen Euro wurden bereits in den vergangenen zehn Jahren in Erhaltungs- und Sanierungsmaßnahmen investiert, insbesondere in die Gebäudesubstanz, verbunden mit Verbesserungen des Energiebedarfs und der Haustechnik sowie zur Sicherstellung des Brandschutzes. Weitere 32,3 Millionen Euro wurden in diesem Zeitraum für Neubauten und Erweiterungen bei den Beruflichen Schulen in Bretten, der Erich-Spranger-Schule Oberderdingen, den Außenstellen der Ludwig-Guttmann-Schule in Kronau und Gaggenau sowie der Käthe-Kollwitz-Schule in Bruchsal aufgewendet. Für die Jahre 2017 bis 2022 werden für den Unterhalt 900.000 Euro pro Jahr vorgesehen, und für dringend notwendige Sanierungsmaßnahmen insgesamt 21,2 Millionen Euro benötigt. Dies entspricht einem jährlichen Bedarf von 4,8 Millionen Euro.

Schrittweise Umsetzung geplant

Die langfristige Planung von 2022 bis 2027 sieht dann weitere umfangreiche Sanierungsmaßnahmen in Höhe von 46,5 Millionen Euro vor, was einem jährlichen Bedarf von 7,75 Millionen Euro entspricht. „Aufgrund der Vielzahl der Maßnahmen und einem Investitionsvolumen von 67,7 Millionen Euro bis 2027 ist nur eine schrittweise Umsetzung möglich“, führt Schnaudigel aus. Der Kreistag beschloss, zur Sanierung der kreiseigenen Schulen im Zeitraum von 2018 bis 2021 – vorbehaltlich der Beschlussfassung in der jeweiligen Haushaltssatzung – jährlich Mittel in Höhe von 4,8 Millionen Euro zur Verfügung zu stellen.

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