Trotz Altenheim-Absage: Lärmschutzwand auf Mellert/Fibron-Areal soll gebaut werden

Das Areal des geplanten Altenheims liegt vorerst brach.

Ende Februar hatte der Caritasverband Ettlingen bekannt gegeben, kein neues Altenheim auf dem Mellert/Fibron-Areal zu bauen. Nun stellt sich die Frage, wie das Grundstück mit einer Fläche von 5.300 Quadratmeter stattdessen genutzt werden soll. 

Bretten (swiz) Ende Februar hatte der Caritasverband Ettlingen bekannt gegeben, kein neues Altenheim auf dem Mellert/Fibron-Areal zu bauen. Nun stellt sich die Frage, wie das Grundstück mit einer Fläche von 5.300 Quadratmeter stattdessen genutzt werden soll. Gegenüber der Brettener Woche erklärte die Stadt Bretten, man werde „sich in den kommenden Wochen mit dem Gemeinderat abstimmen, welche Nutzungen auf diesem Areal anstatt des Pflegeheims angestrebt werden.” Gespräche mit neuen Investoren gäbe es derzeit aber nicht.

Kritik bei geplanten Kosten für Lärmschutzwand

Ein anderes Bauvorhaben auf dem Areal bleibt dabei nach Aussagen von Ulrich Braun, Amtsleiter für Stadtentwicklung und Baurecht, bestehen. So soll auch weiterhin eine 440 Meter lange Lärmschutzwand auf der Seite des Mellert-Fibron-Areals an den Bahngleisen errichtet werden. Die geplante Wand soll den Schall fast bis zu 100 Prozent absorbieren, so dass es keine Verstärkung der Lärmbelastung für das angrenzende Wohngebiet gibt. Nach Angaben der Stadt wird das Bauvorhaben rund 900.000 Euro kosten. Kritiker, wie die Gemeinderatsfraktion „die aktiven”, gehen dagegen von weit höheren Kosten von bis zu drei Millionen Euro aus. 65 Prozent der Kosten sollen dabei die Eigentümer der auf dem Mellert-Fibron-Areal entstehenden Immobilien tragen. Am Bau der Lärmschutzwand soll laut Braun auch deshalb festgehalten werden, weil dort eventuell die Errichtung von Wohnungen beschlossen werden könnte.

Autor:

Christian Schweizer aus Bretten

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