Berufliche Schulen Bretten beteiligen sich an Modellversuch "Berufseinstieg für Jugendliche erleichtern"

Der Landkreis Karlsruhe wird bereits ab dem kommenden Schuljahr eine von 20 Modellregionen in Baden-Württemberg, die sich am „Modellversuch Übergang Schule – Beruf“ beteiligen. An der Bertha-von-Suttner-Schule in Ettlingen und den Beruflichen Schulen Bretten wird zum neuen Schuljahr der Bildungsgang „Ausbildungsvorbereitung dual“ (Avdual) eingerichtet.

BRETTEN/KREIS KARLSRUHE (pm) Der Landkreis Karlsruhe wird bereits ab dem kommenden Schuljahr eine von 20 Modellregionen in Baden-Württemberg, die sich am „Modellversuch Übergang Schule – Beruf“ beteiligen. „Ich freue mich über die finanzielle Unterstützung des Landes und verspreche mir von dem Modellversuch, dass es damit noch mehr Jugendlichen gelingt, nach der Schule schnell eine Ausbildungsmöglichkeit zu finden“, sagte Landrat Dr. Christoph Schnaudigel nach der Förderzusage aus Stuttgart.

Neuer Bildungsgang „Ausbildungsvorbereitung dual“

An den Beruflichen Schulen Bretten und der Bertha-von-Suttner-Schule in Ettlingen wird zum neuen Schuljahr der Bildungsgang „Ausbildungsvorbereitung dual“ (Avdual) eingerichtet. Es wird zusätzlich Avdual-Begleiterinnen und -Begleiter sowie ein regionales Übergangsmanagement (RÜM) geben. Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau fördert dieses Maßnahmenpaket bis August 2020 mit insgesamt 249.000 € für die beiden Schulen und ermöglicht damit die Erprobung in den Schuljahren 2018/2019 und 2019/2020.

Übergangsquoten verbessern

Wichtiges Anliegen des Schulversuchs ist es, die Übergangsquoten der Jugendlichen in eine duale Ausbildung weiter zu verbessern. Durch die intensive Einbindung von Praktika in Betrieben sollen die Schülerinnen und Schüler von Anfang an die betriebliche Realität kennenlernen, eine bessere Vorstellung von ihren beruflichen Interessen und Möglichkeiten bekommen und Kontakte zu Ausbildungsbetrieben knüpfen können.

Zielgruppe Jugendliche mit Förderbedarf

Das Gesamtkonzept des Modellversuchs wurde unter Einbindung der Partner des Ausbildungsbündnisses – Land, Wirtschaft, Gewerkschaften, Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit und kommunale Spitzenverbände entwickelt. Zielgruppe sind Jugendliche, die im Anschluss an den Besuch der allgemeinbildenden Schule noch Förderbedarf haben. Darüber hinaus kann AVdual auch Jugendlichen mit dem Bildungsziel Fachschulreife einen flexiblen Weg mit hoher Durchlässigkeit in Ausbildung bieten.

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