Für einen guten Zweck
Brettener Schutzengel spenden Handys

72 Handys wurden im Jahr 2021 beim Deutschen Schutzengelmuseum in Bretten für die „Aktion Schutzengel“ von Missio gespendet. Die gespendeten Handys werden aufbereitet und durch den Erlös Familien in Not unterstützt.
  • 72 Handys wurden im Jahr 2021 beim Deutschen Schutzengelmuseum in Bretten für die „Aktion Schutzengel“ von Missio gespendet. Die gespendeten Handys werden aufbereitet und durch den Erlös Familien in Not unterstützt.
  • Foto: Linda Obhof
  • hochgeladen von Katrin Gerweck

Bretten (kn) Seit dem Umbau des Deutschen Schutzengelmuseums Bretten im vergangenen Winter befindet sich dort eine Sammelstelle für Handyspenden der “Aktion Schutzengel“ von Missio (Internationales Katholisches Missionswerk). Museumsleiterin Linda Obhof zeigt sich über die Anzahl der bisher gespendeten Handys und Tablets begeistert: „Die Spendenbox wurde erst zu Beginn des Jahres 2021 aufgestellt und trotz pandemiebedingter Schließung des Museums im Frühjahr, dürfen wir Stand heute 72 Handys und Tablets als Spenden verzeichnen. Diese senden wir nun zur Sammelstelle von Missio.“

Schwerpunkt "Familien in Not"

Die „Aktion Schutzengel“ hilft bereits seit 1999 weltweit Menschen in Not. In mehreren Kampagnen mit unterschiedlichen Schwerpunkten setzt sich diese für die Bedürftigen ein. Der aktuelle und dritte Kampagnenschwerpunkt der „Aktion Schutzengel“ befasst sich mit dem Thema „Familien in Not“. Hierbei liegt der Fokus besonders auf benachteiligen Familien aus den östlichen Gebieten der Demokratischen Republik Kongo. Durch den illegalen Abbau von sogenannten Konfliktmineralien, deren Verkauf gewaltsame Konflikte in der Region finanziert, wird die prekäre Situation für die Familien vor Ort gefördert. Blutige Auseinandersetzungen, Flucht und Gewalt sind die grausame Folge. Missio unterstützt vor Ort Traumazentren, überdies setzt die Aktion auf die Einhaltung fairer Lieferketten, um dem illegalen Handel entgegenzuwirken. Zwar können Gold und das Mineral Coltan nicht nur im Kongo abgebaut werden, doch durch die fehlende staatliche Kontrolle der Minen sind die Handelspreise – im Vergleich zu fair gehandelten Mineralien – deutlich reduziert.

Handys werden recycelt

Die gespendeten Handys werden aufbereitet oder recycelt und wertvolle Rohstoffe in neuen, fair produzierten Handys verwertet. Mit einem Teil des Erlöses werden die Familien vor Ort unterstützt, zusätzlich schützt die Wiederverwendung der Handys das Klima, nicht recycelbare Stoffe werden fachgerecht entsorgt und die Umweltbelastung verringert. Unter den Teilnehmern der Aktion verlost Missio unter anderem ein fair produziertes Smartphone. Eine Sammelbox befindet sich auch weiterhin im Deutschen Schutzengelmuseum Bretten. Weitere Informationen: www.missio-hilft.de
Text und Foto: Linda Obhof 

Autor:

Katrin Gerweck aus Bretten

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