Onkologische Ambulanz in der RKH Rechbergklinik Bretten neu aufgestellt
Ganzheitliche Behandlung von Krebspatienten steht im Vordergrund

Im September hat die onkologische Ambulanz an der RKH Rechbergklinik Bretten ihren Betrieb wieder aufgenommen.
  • Im September hat die onkologische Ambulanz an der RKH Rechbergklinik Bretten ihren Betrieb wieder aufgenommen.
  • Foto: RKH
  • hochgeladen von Christian Schweizer

Bretten (kn) Im September hat die onkologische Ambulanz an der RKH Rechbergklinik Bretten ihren Betrieb wieder aufgenommen. Die vom früheren Ärztlichen Direktor der Medizinischen Klinik, Prof. Dr. Martin Winkelmann, gegründete Ambulanz wird nun von Oberärztin Dr. Bettina Sandritter, Fachärztin für internistische Onkologie, Hämatologie und Palliativmedizin, geleitet. Sie war zuvor im Helios-Klinikum in Pforzheim im stationären und ambulanten Bereich tätig. Ihre onkologisch-hämatologische Ausbildung absolvierte Dr. Sandritter am Robert-Bosch-Krankenhaus in Stuttgart.

Krebs-Ambulanz neu aktiviert

In der neu aktivierten Ambulanz können Patienten mit nahezu allen Krebserkrankungen behandelt werden. Es werden Chemotherapien, Immuntherapien, Antikörpertherapien und das Immunsystem unterstützende Therapien verabreicht. Einen immer größer werdenden Anteil nehmen orale Therapien in Form von Tabletten ein. Auch hierbei werden die Patienten regelmäßig begleitet. In der Ambulanz werden die Patienten von onkologischen Fachschwestern betreut, was die Qualität der Durchführung der Therapien gewährleistet und dem Patienten ein Gefühl der Sicherheit gibt.

Beratung des Patienten im engeren Familienkreis

In ihrer täglichen Arbeit legt Dr. Sandritter großen Wert auf eine individuelle Patientenbetreuung, den Aufbau von persönlichen Beziehungen, die ausführliche Beratung der Patienten, auch in Form einer "Zweitmeinung" oder auch vor einer geplanten Operation. Wichtig ist hierbei auch die Beratung des Patienten im engeren Familienkreis, um den Angehörigen einen umfassenden Einblick in die Therapie zu ermöglichen.

Komplementärmedizinische Ansätze haben ihren Stellenwert

Im gesamten Therapieverlauf werde den Patienten eine Leitliniengerechte Behandlung nach den aktuellen Standards garantiert. Ein weiterer Baustein der Therapieentscheidung und Behandlung sei die Zusammenarbeit mit anderen onkologischen Zentren im Falle von komplexen Krankheitsbildern. So steht Dr. Sandritter – je nach Art der Erkrankung - zum Beispiel mit der Uniklinik Heidelberg, dem Robert-Bosch-Krankenhaus in Stuttgart, dem Helios Klinikum Pforzheim sowie den weiteren RKH Kliniken in Kontakt. Auch die palliativmedizinische Seite der Betreuung von Krebspatienten sei ein wichtiger Bestandteil. Jenseits der Chemotherapie haben dabei auch komplementärmedizinische Ansätze wie Mistel- oder Cannabistherapie ihren Stellenwert.

Autor:

Katrin Gerweck aus Bretten

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