Nach Peitz-Kritik: Sportdirektor Todt spricht von "Irritationen"

Sorgt für Aufregung und Kritik im Wildpark: Mittelfeldspieler Dominic Peitz, der in der neuen Saison für Holstein Kiel spielt.
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Das Präsidium des Karlsruher Sportclubs hat die Kritik von Mittelfeldspieler Dominic Peitz zu den Vertragsverhandlungen mit dem Verein zwar zurückgewiesen und dessen Äußerungen kritisiert. Irritationen gibt es aber wohl um Aussagen von Sportdirektor Jens Todt. Peitz wird den Verein verlassen und in der neuen Saison für Holstein Kiel spielen.

Karlsruhe (swiz/pm) Zwischen dem Karlsruher SC und seinem ehemaligen Mittelfeldspieler Dominic Peitz kracht es zum Abschluss der Zusammenarbeit noch einmal gewaltig. Peitz hatte nach dem letzten Saisonspiel gegen Arminia Bielefeld die Vereinsführung wegen der Art und Weise der Verhandlungen über seinen zum Saisonende auslaufenden Vertrag kritisiert. Er hätte sich überlegt, das neue Vertragsangebot des KSC anzunehmen. Dann hätte der Verein aber eine Frist geltend gemacht, die Peitz nicht eingehalten hätte. Diese habe es laut dem Mittelfeldspieler jedoch nie gegeben. Vergangene Woche war dann bekannt geworden, dass Peitz in die dritte Liga zu Holstein Kiel wechselt.

Präsidium widerspricht Peitz-Version der Vertragsverhandlungen

KSC-Präsident Ingo Wellenreuther, die Vizepräsidenten Günter Pilarsky und Georg Schattling haben jetzt in einer offiziellen Pressemitteilung Stellung zu den Vorwürfen des Karlsruher Publikumslieblings bezogen. „Dominic Peitz hat das Präsidium des KSC in der Öffentlichkeit in einer nicht akzeptablen und nicht nachvollziehbaren Weise angegriffen“, so der Präsident und seine Stellvertreter. „Dominic Peitz wurde im Einvernehmen mit dem Präsidium und Sportdirektor Jens Todt Ende März 2016 ein Einjahresvertrag mit der Option einer automatischen Verlängerung des Vertrages um ein weiteres Jahr bei Erreichen einer gewissen Anzahl von Spielen angeboten. Mitte April hat das Präsidium einvernehmlich mit Todt beschlossen, dem Spieler eine Frist bis Ende April zu setzen, sich zu dem Vertragsangebot zu äußern, damit der Verein Klarheit in Sachen Kaderplanung erhält. Herr Todt war beauftragt, Herrn Peitz dies so mitzuteilen.“

„Wenn es Unstimmigkeiten gab, dann ist das mein Fehler“

Doch hat Todt diesen Auftrag auch wie vom Präsidium gewünscht umgesetzt? Dazu erklärte der Sportdirektor: „Wir hatten in der Präsidiumssitzung einstimmig beschlossen, dass es eine klare Deadline bis Ende April gibt. Wenn da nun Unstimmigkeiten aufgekommen sind, ist das mein Fehler, weil ich in dem Gespräch mit Dominic Peitz offenbar das, was in der Präsidiumssitzung beschlossen wurde, nicht klar genug kommuniziert habe. Ich habe eigenmächtig eine Frist um wenige Tage verlängert, um die Tür für eine Einigung noch ein klein wenig länger offen zu halten. Das war gut gemeint, hat aber offenbar für Irritationen gesorgt. Das Präsidium hat sich da nichts zuschulden kommen lassen. Prinzipiell war es so, dass der Verein Dominic Peitz gerne zu den von uns definierten Konditionen gehalten hätte. Dominic Peitz hat dieses Angebot bekanntermaßen abgelehnt.“

Weitere Berichte über den Karlsruher Sport Club sowie viele Bilder findet Ihr auch auf der großen Themenseite Karlsruher SC.

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