Kindgerechte Unterwasserwelt

Unterwasserspaß im Kinderzimmer: Immer mehr Mädchen und Jungen holen sich mit einem Aquarium ein Stück Natur in ihr eigenes Reich. Foto: djd/Söchting Biotechnik

Das Aquarium: eine pflegeleichte, lehrreiche Alternative zu Hund, Katze und Co.

(djd). Kinder sind fasziniert von der bunten und schillernden Unterwasserwelt. Das Plätschern des Wassers wirkt beruhigend auf die Kleinen, sie lernen die Schönheit der Natur kennen und entwickeln frühzeitig Pflichtbewusstsein und Verantwortungsgefühl. Aquarien sind bei Kindern deshalb sehr beliebt. Auch in immer mehr pädagogischen Einrichtungen wie Kindergärten sind die Biotope hinter Glas zu finden. Zudem sind sie eine gute Alternative für Mädchen und Jungen, die an einer Tierhaarallergie leiden und auf Hund, Katze und Co. verzichten müssen.

Nicht zu üppig

Aber ganz ohne Pflege kommen auch die Unterwasserbewohner nicht aus. Das Aquarium sollte auf einem stabilen und geraden Untergrund stehen und nicht der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt sein. Ob es im Kinderzimmer aufgestellt wird oder nicht, hängt auch davon ab, ob der Nachwuchs das Wasserplätschern in der Nacht als störend empfindet. Das 60-Liter-Aquarium etwa ist ein klassisches Einsteigerbecken mit der entsprechenden Filtereinheit und Beleuchtung. Entscheidet sich die Familie für ein Warmwasseraquarium mit wärmeliebenden, tropischen Fischen, gehört auch ein Heizstab zur Grundausstattung. Einige Fischarten wie Goldfische, Guppys oder Platys sind nicht so anspruchsvoll in der Haltung, aber auch Schnecken- oder Garnelenarten können Kinder begeistern. Das Becken sollte jedoch nicht überbevölkert werden, denn dies erhöht den Pflegeaufwand und stresst die Tiere. Auch bei den Pflanzen ist weniger oft mehr. Interessant für Kinder sind ebenso Dekoelemente wie Drachen, Burgen oder Schiffsteile.

Achtung Sauerstoffgehalt!

Steine, Wurzeln und einige Pflanzen sind ein Muss für die Unterwasserbewohner, denn das Grün ist wichtig als Versteck und für den Sauerstoffgehalt im Wasser. Ist dieser dauerhaft zu niedrig, können die Fische nicht überleben und ein übermäßiges Algenwachstum wird gefördert. Inzwischen gibt es im Fachhandel auch Geräte wie beispielsweise Oxydatoren, die es gerade Anfängern erleichtern, in ihrem Aquarium immer für ausreichend Sauerstoff zu sorgen. Die Modelle von Söchting zum Beispiel sehen aus wie kleine Eimer und sind mit einer speziellen Wasserstoffperoxidlösung befüllt, die von einem Katalysator ausgetrieben und an der Spezialkeramik des Behälters in Wasser und aktivierten Sauerstoff aufgespalten wird. Dieser verteilt sich viel schneller als seine gelöste Variante bis in die tiefsten Bodenschichten und entlegensten Winkel. Unter www.oxydator.de gibt es mehr Informationen zu den Geräten, die auch im Gartenteich einsetzbar sind und ganz ohne Kabel sowie Stromzufuhr arbeiten. Ein Aquarium und Kinder - das kann der Beginn einer lebenslangen Leidenschaft sein.
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