(Aktualisierung): KSC ist "schockiert und fassungslos" über gewaltsamen Tod eines Fans

Ein Fußballfan des Karlsruher SC wurde nach dem Spiel gegen Zwickau durch einen 21-Jährigen lebensgefährlich verletzt.
  • Ein Fußballfan des Karlsruher SC wurde nach dem Spiel gegen Zwickau durch einen 21-Jährigen lebensgefährlich verletzt.
  • Foto: Pixabay, BlaulichtreportDE
  • hochgeladen von Christian Schweizer

Ein 21-Jähriger hat einen 35-Jährigen nach einem Fußballspiel in Karlsruhe lebensbedrohlich verletzt.

Karlsruhe (dpa/lsw) - Ein 21-Jähriger hat einen 35-Jährigen nach einem Fußballspiel in Karlsruhe lebensbedrohlich verletzt. Das Opfer war nach Angaben der Polizei vom Sonntag nach der Samstagspartie des Drittligisten Karlsruher SC gegen den FSV Zwickau auf dem Weg vom Stadion in die Innenstadt, als er und sein Begleiter von dem 21-Jährigen und einem weiteren Mann angesprochen wurden. Der Tatverdächtige habe dem 35-Jährigen unvermittelt mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Dieser verlor laut Polizei das Bewusstsein und stürzte mit dem Kopf auf den Boden, sodass er mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden musste.

Täter von Passanten an der Flucht gehindert

Der 21-Jährige - der zur Tatzeit wohl betrunken war - sei von Passanten an der Flucht gehindert und von der Polizei festgenommen worden. Er wurde am Sonntagabend einem Haftrichter vorgeführt, der laut Polizei den Haftbefehl verkündet hat.Warum es zu dem Angriff kam, war zunächst unklar. Sowohl der Beschuldigte als auch das Opfer seien mutmaßlich Fans des Karlsruher SC, hieß es von der Polizei.

Aktualisierung: Wie die Staatsanwaltschaft Karlsruhe und das Polizeipräsidium Karlsruhe gerade mitteilen, ist der 35-Jährige seinen lebensbedrohlichen Kopfverletzungen am heutigen Montag, 20. November, im Krankenhaus erlegen.

Aktualisierung: Inzwischen hat sich auch der Karlsruher Sport Club auf seiner Internetseite tief betroffen vom Tod des KSC-Fans gezeigt. "Der Karlsruher SC ist schockiert und fassungslos über den Vorfall. Alle Gedanken gelten der Familie und den Freunden des Opfers. Der KSC ist intern bereits in Gesprächen, was der Verein tun kann", heißt es auf der Homepage des Vereins.

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