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Unwetter in Pfinztal: Überflutete Keller und Tiefgaragen

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Das Unwetter vom 22. Mai hat auch in der Gemeinde Pfinztal viele Sachschäden hinterlassen.

Pfinztal (hk/pm) Das Unwetter vom 22. Mai, zwischen 16 und 18 Uhr, hat auch in der Gemeinde Pfinztal viele Sachschäden hinterlassen. Betroffen waren vor allem die Ortsteile Wöschbach und Berghausen. Wie Frank Bauer, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Pfinztal, auf Anfrage der Brettener Woche/kraichgau.news mitteilte, habe es insgesamt 24 Einsatzstellen gegeben, zu denen die Freiwillige Feuerwehr Pfinztal ausgerückt ist.

Vollgelaufene Keller und geflutete Tiefgaragen

Registriert wurden laut Bauer vier Einsätze in Wöschbach und 20 Einsätze in Berghausen, wegen vollgelaufener Keller und gefluteter Tiefgaragen. Söllingen und Kleinsteinbach waren von dem Unwetter mit Starkregen weniger betroffen. Die Zahl der Einsätze seien aber noch im normalen Rahmen, wie Bauer erklärte: „2013 und 2015 lagen wir zu dieser Zeit bei 80 bis 100 Einsätzen.“

Kraichtal und Östringen heftig getroffen

Besonders heftig traf das Gewitter auch Kraichtal und Östringen. In den Kraichtaler Stadtteilen Unteröwisheim, Oberöwisheim und Neuenbürg drückte es das Regenwasser den Abhang hinunter und überschwemmte kurzzeitig zahlreiche Straßenzüge. Die Feuerwehr war im Dauereinsatz, um alle Einsatzstellen abzuarbeiten. In Neuenbürg schossen Wasser und Schlamm einen Abhang hinab und in den Neubau eines Wohnhauses.

Reißender Fluss durch die Ortsmitte

In den Östringer Stadtteilen Odenheim und Tiefenbach schoss ein reißender Fluss durch die Ortsmitte. Innerhalb von zwei Stunden fielen dort über 30 Liter Regen pro Quadratmeter. Die Kanalisation schaffte die Wassermassen nicht mehr und das Wasser drückte auf die Straße. Dutzende Keller liefen voll und mussten von der Feuerwehr ausgepumpt werden. Der "Katzbach" stieg zudem bedrohlich an, weshalb vorsorglich Sandsäcke gefüllt und in Stellung gebracht wurden, um die Wohnhäuser zu schützen, sollte der Bach über die Ufer treten. Insgesamt mussten die Feuerwehren im Landkreis Karlsruhe mit insgesamt etwa 130 Einsatzkräften zu 81 unwetterbedingten Einsätzen am Abend ausrücken. Die Aufräumarbeiten dauerten bis in die Nacht an. Zurück blieben Straßen voller Schlamm.

Autor:

Havva Keskin aus Bretten

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