Gemeinde wird ohne Feier wiedervereinigt
Fest zur Öffnung des Bahnübergangs in Gondelsheim fällt aus

 Planmäßig werden am 31. Oktober um Mitternacht die Schranken am Gondelsheimer Bahnübergang wieder aufgehen.
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  • Foto: Pixabay, analaogicus
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Gondelsheim (kn) Planmäßig werden am 31. Oktober um Mitternacht die Schranken am Gondelsheimer Bahnübergang wieder aufgehen. Damit gehört dann die sieben Monate andauernde Sperrung und Teilung des Ortes in einen „Ost- und einen West-Sektor“ der Vergangenheit an. Nötig war die Schließung von zahlreichen Bahnübergängen in der Region geworden, weil die Deutsche Bahn die Schnellfahrstrecke Mannheim–Stuttgart sanieren musste (wir berichteten unter anderem hier). „Die Wiedervereinigung nach der langen Leidenszeit findet statt. Das freut uns und diese Freude kann auch ein Virus nicht trüben“, sagte der Gondelsheimer Bürgermeister Markus Rupp.

"Verschärfte Regelungen lassen sich vor Ort nicht umsetzen"

Allerdings sorgt die Verschärfung der Corona-Regeln dafür, dass Gondelsheim diese Freude nicht mit dem entsprechend geplanten und angekündigten Wiedervereinigungs-Fest zum Ausdruck bringen könne. „Da geht die Sicherheit einfach vor“, betont Rupp. Geplant war ein abendliches Fest an den Bahnschranken mit Musikverein, Brezeln und der einen oder anderen Leuchtrakete. „Vorort lassen sich die verschärften Regelungen aber einfach nicht umsetzen“, so das Gemeinde-Oberhaupt. Doch so gänzlich will er nicht kapitulieren: „Die Feierlichkeiten sind jedoch nur aufgeschoben und nicht aufgehoben.“ Im kommenden Frühjahr könne er sich durchaus ein entsprechendes Zusammenkommen der Bürgerinnen und Bürger vorstellen, dann eben unter einem anderen Motto – wenn es die Corona-Situation bis dahin erlaubt, so Rupp.

„Weihnachtsmarkt mal anders soll stattfinden

Doch nicht alle geplanten Feierlichkeiten in diesem Jahr sollen in Gondelsheim abgesagt werden. So hält man in "enger Absprache" mit dem Landratsamt Karlsruhe zum heutigen Zeitpunkt an dem geplanten „Weihnachtsmarkt mal anders“ fest. Dieser soll an den drei Tagen vom 11. bis 13. Dezember auf dem Rathausplatz über die Bühne gehen mit einem Hygienekonzept, vorheriger Anmeldung, einer limitierten Teilnehmerzahl, fest zugeteilter Sitzplatzverteilung und abgegrenztem Veranstaltungsbereich stattfinden. „Auch da bleibt uns natürlich nichts anderes übrig, als kurzfristig die Lage zu bewerten“, schränkt Rupp aber ein.

Autor:

Christian Schweizer aus Bretten

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