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"Gegengift für Falsch-Informationen"
Kostenlose Wochenzeitungen wichtiger Allianzpartner

Podiumsdiskussion zum Thema "Gegen Fake News und für gesellschaftlichen Zusammenhalt – Relevanz der kostenlosen Wochenblätter".
  • Podiumsdiskussion zum Thema "Gegen Fake News und für gesellschaftlichen Zusammenhalt – Relevanz der kostenlosen Wochenblätter".
  • Foto: BVDA / Bernd Brundert
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Berlin (kn) Bei der diesjährigen Frühjahrstagung des Bundesverbands Deutscher Anzeigenblätter (BVDA) befassten sich die rund 200 anwesenden Mitglieder mit aktuellen und zukünftigen Herausforderungen und Chancen der Branche. Unter dem Motto "Lokale Relevanz – Wochenblätter übernehmen Verantwortung" referierten und diskutierten Experten aus Politik und Wirtschaft darüber, wie kostenlose Wochenzeitungen ihre Position als führender Handelskommunikations-Kanal wahren und ihre Zukunftsfähigkeit vor dem Hintergrund steigender Papier- und Zustellkosten sichern können.

"Gegengift für Falsch-Informationen"

Vizepräsident Andreas Müller hob den starken Zusammenhalt der BVDA- Mitgliedsverlage insbesondere in Krisenzeiten hervor und rief zur aktiven Mitgestaltung der Branche auf: "Der Beitrag, den kostenlose Wochenzeitungen für die Gesellschaft leisten, wurde selten so sehr gebraucht wie heute. Die aktuellen Geschehnisse zeigen einmal mehr, wie wichtig es ist, aktuelle Entwicklungen für die Menschen vor Ort transparent zu machen und einzuordnen." Michael Simon, ebenfalls BVDA-Vizepräsident, hielt fest: "Gerade der lokale, regionale Journalismus stellt doch geradezu ein Gegengift dar – in einem Meer voller gezielt in Umlauf gebrachten Falsch-Informationen."

"Anzeigenblätter bilden Heterogenität der Gesellschaft ab"

Im Rahmen einer Podiumsdiskussion zum Thema "Gegen Fake News und für gesellschaftlichen Zusammenhalt – Relevanz der kostenlosen Wochenblätter" diskutierte Moderatorin Katja Hintze von Stiftung Bildung mit BVDA-Hauptgeschäftsführer Jörg Eggers, Jan Holze, Vorstand Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt, dem medienpolitischen Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Helge Lindh, Christiane Schenderlein, medienpolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion sowie David Schraven, Geschäftsführer vom Recherchenetzwerk CORRECTIV. Die Teilnehmer stellten die wichtige Rolle der kostenlosen Wochenzeitungen für das Ehrenamt und die Gemeinschaftsbildung in der Gesellschaft fest. "Anzeigenblätter bilden die Heterogenität der Gesellschaft ab. Dies zu können ist ein Alleinstellungsmerkmal und eine spezifische Funktion jenseits des Journalistischen, die so nicht durch etwas anderes substituiert werden kann", sagte Helge Lindh (SPD).

Wochenblätter haben Bildungsauftrag

Einigkeit zeigten die Teilnehmenden darüber, dass kostenlose Wochenblätter den Bildungsauftrag haben, Menschen alters- und schichtübergreifend für gesellschaftlich relevante Themen zu begeistern und an diesen zu beteiligen. Vor diesem Hintergrund stellten kostenlose Wochenzeitungen ein öffentliches Gut dar, das es zu fördern und zu unterstützen gelte.

Autor:

Christian Schweizer aus Bretten

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