Zwei wollen Landrat im Enzkreis werden: Vize-Landrat und Engelsbrander Bürgermeister treten an

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Ein Bürgermeister und ein Erster Landesbeamter – nur zwei Bewerber treten zur Landratswahl im Enzkreis am 14. Dezember an. Das steht laut Mitteilung des Landrats-amts fest, nachdem die Bewerbungsfrist am Montag abgelaufen ist.

Enzkreis (ch) Ein Bürgermeister und ein Erster Landesbeamter – nur zwei Bewerber treten zur Landratswahl im Enzkreis am 14. Dezember an. Das steht laut Mitteilung des Landrats-amts fest, nachdem die Bewerbungsfrist am Montag abgelaufen ist. Als Erster hatte Ende September der Bürgermeister der rund 4.300 Einwohner zählenden Schwarzwaldgemeinde Engelsbrand, Bastian Rosenau, seine Bewerbungsunterlagen abgegeben. Der 37-jährige Diplom-Verwaltungswirt und Vater von demnächst vier Kindern war bei seiner Wahl 2007 der jüngste Bürgermeister im Enzkreis. 2015 wurde er er erneut im Amt bestätigt. Seit 2014 im Kreistag vertreten, schloss sich der 37-Jährige der Fraktion der Freien Wähler an. Schwerpunktmäßig will sich Rosenau im Fall seiner Wahl zum neuen Landrat der Aufrechterhaltung und Weiterentwicklung einer leistungsfähigen und bedarfsgerechten Infrastruktur, der Unterstützung ehrenamtlicher Helfer bei der Bewältigung von Migration und Integration und darüber hinaus einer nachhaltigen Entwicklung in den Bereichen Finanzen und Klimaschutz widmen.

„Unvoreingenommen, offen und auch lernfähig“

Der zweite Bewerber ist Björn-Christian Kleih. Nach achtjähriger Verwaltungslaufbahn mit mehreren Stationen kam der Jurist 2015 als Erster Landesbeamter, sprich Vize-Landrat, zum Neckar-Odenwald-Kreis. Der dreifache Vater ist Mitglied in der CDU und bezeichnet sich als „unvoreingenommen, offen und auch lernfähig“. Als Landrat würde er vor allem einen offenen, vertrauensvollen Dialog zwischen Verwaltung und Kreisräten sowie zwischen Kreis und Kommunen anstreben, die nachhaltige Entwicklung von Gesundheitsstruktur, Integration Geflüchteter und Öffentlichem Nahverkehr betreiben sowie die Digitalisierung sozial gestalten.

Kreiskämmerer Frank Stephan hatte zwischenzeitlich abgesagt

Der anfangs als weiterer möglicher Bewerber gehandelte Kreiskämmerer Frank Stephan hatte zwischenzeitlich abgesagt. Eigentlich schreibt die Landkreisordnung eine Mindestzahl von drei Bewerbern vor. Nun muss der für die Landratswahl zuständige Ausschuss des Kreistags in seiner Sitzung am 9. November klären, ob ausnahmsweise zwei Bewerber ausreichen. Andernfalls müsste die Landratswahl neu ausgeschrieben werden. Davon gehe sie persönlich jedoch nicht aus, weil beide bisherigen Bewerber qualifiziert seien, meinte bereits vorletzte Woche auf Nachfrage die Leiterin des Personal- und Organisationsamts im Pforzheimer Landratsamt, Evelyn Foerster. Der bisherige Zeitplan sieht vor, dass der neue Landrat am 14. Dezember vom Kreistag gewählt wird. Der 67-jährige Amtsinhaber Karl Röckinger geht nach fast 15 Jahren an der Spitze der Enzkreis-Verwaltung in den Ruhestand.

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