Wer aktiv ist, lebt länger
Fit bleiben!

Wer aktiv ist, lebt länger.
  • Wer aktiv ist, lebt länger.
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  • hochgeladen von Katrin Gerweck

Region (ger) Was hält gesund und fit? Ob wir alt werden, ist laut Wissenschaft nur zu einem Viertel unseren Genen geschuldet. Unsere Lebensweise trägt also zu einem nicht unerheblichen Teil dazu bei, wie gesund wir sind und wie alt wir demzufolge werden. Forscher haben zum Beispiel den Lebensstil von Menschen untersucht, die in Gegenden wohnen, wo auffallend viele Menschen auffallend alt werden. Solche „Inseln der Hundertjährigen“, „Blaue Zonen“ nennt sie die Wissenschaft, findet man etwa in Japan, auf Sardinien und in Griechenland.

Maßhalten beim Essen

Interessant ist, dass die Menschen, die hundert oder älter werden, meist ein recht einfaches Leben führen. Eine große Rolle für die Gesundheit bis ins hohe Alter spielt die Ernährung. Die meisten Hundertjährigen essen viel Obst und Gemüse, ernähren sich aber nicht vegetarisch oder gar vegan. Viele von ihnen essen Fleisch, aber in Maßen. Generell scheint das Maßhalten sehr wichtig zu sein, denn Übergewicht ist eines der größten Risiken für Erkrankungen aller Art. Auch Fastentage scheinen sich sehr gut auf den Organismus auszuwirken.
Ernährungsforscher betonen auch immer wieder, dass neben Obst und Gemüse auch Seefisch und Hülsenfrüchte auf den Speiseplan gehören. Zucker dagegen sollte man so gut es geht vermeiden. Auch Alkohol ist nur in kleinen Dosen zu empfehlen. Und von Zigaretten sollte man gänzlich die Finger lassen!

Bewegen und Freunde treffen

Regelmäßige Bewegung ist ein ebenso wichtiger Faktor für die Gesundheit. Auf Sardinien leben die Hundertjährigen nicht am Strand, sondern in den Bergen. Es muss also nicht unbedingt ein sportliches Hobby sein, um fit zu werden. Wer Besuche und Einkäufe zu Fuß erledigt, gerne im Garten arbeitet oder jeden Tag einen Spaziergang, vielleicht mit Freunden oder seinem Hund macht, hat also gute Karten.
Auch soziale Kontakte sind wichtig für ein langes Leben. Der Mensch ist von Natur aus ein soziales Wesen und der Austausch mit anderen aktiviert das Gehirn und sorgt für Wohlbefinden. Auch lange Partnerschaften tragen zur Gesundheit bei.

Struktur und Tätigkeit

Ein strukturierter Tagesablauf sowie erfüllende Aufgaben sind ebenfalls verantwortlich für ein langes Leben. In Loma Linda, einem Ort in Kalifornien, der ebenfalls zu den „Blauen Zonen“ zählt, gibt es eine starke Glaubensgemeinschaft, die dem Leben der Menschen Rhythmus und Halt gibt. In Okinawa, einer japanischen Insel, auf der die Lebenserwartung weltweit am höchsten ist, geht ein Drittel der Hundertjährigen immer noch einer Arbeit nach.

Autor:

Katrin Gerweck aus Bretten

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