„Der Räuber Hotzenplotz“ in Berghausen

Abenteuerland Pfinztal – das Sommerferienprogramm: Zum Ferienauftakt gastierte das Kindertheater der Badischen Landesbühne in Berghausen mit dem Klassiker „Der Räuber Hotzenplotz“.

Pfinztal-Berghausen (ee) 56 Jahre ist es her, seit „Der Räuber Hotzenplotz“ von Otfried Preußler veröffentlicht wurde. Und bis heute hat das Kinderbuch, dem weitere drei ebenso erfolgreiche Hotzenplotz-Geschichten folgten, nichts an seiner Popularität verloren. Sich dieser Erfolgsgeschichte bewusst, hat das Kinder- und Jugendtheater der Badischen Landesbühne Bruchsal in der Inszenierung von Katja Blaszkiewitz diesen Literatur-Bestseller ins Programm genommen. Nach der Premiere Anfang Mai in der Barockstadt und 28 Vorstellungen in ganz Baden hatte das Stück seine letzte Aufführung in Pfinztal. Inzwischen ist es Tradition, dass die Theaterleute aus Bruchsal das Pfinztaler Ferienprogramm eröffnen.

Voll besetzte Bänke

Der Freiluft-Auftritt im Schulzentrum bei 34 Grad Lufttemperatur dürfte einer der heißesten der diesjährigen Tournee des Kinder- und Jugendtheaters gewesen sein. Voll besetzt waren die Bänke mit Kindern und Erwachsenen, die die Geschichte des Räuber Hotzenplotz in- und auswendig kannten. So auch Lukas und Hannah, die begleitet von Oma Waltraud und Opa Paul, erstmals das Abenteuer mit Kasperl, Seppel, dem großen Zauberer Petrosilius Zwackelmann, Wachtmeister Dimpfelmoser, der Fee Amaryllis, einer Unke, Kasperls Großmutter und natürlich dem bärbeißigen Räuber Hotzenplotz als Theater erlebten. Sechs Schauspieler teilten sich die acht Rollen und das bei bis zu 70 Grad Temperatur auf der Bühne, in durchgeschwitzten Kostümen, bei Musikbegleitung und mit großem Engagement.

Unterstützung durch Kinder- und Jugendhaus Pfinztal

Fürwahr eine Schinderei von 75 Minuten Dauer, die beim Publikum bestens ankam. Möglich machten es auch Ella Späte (Ausstattung), Christoph König (Musik), Tristan Benzmüller (Dramaturgie) und Ruth Langenberg (Regieassistenz). Der rote Faden der Geschichte ist die Kaffeemühle, ein Geschenk von Kasperl und Seppel zum Geburtstag der Großmutter. Räuber Hotzenplotz klaut das gute Stück. Eine Verfolgungsjagd beginnt. Am Ende wird dem gefürchteten Räuber Hotzenplotz, verwandelt in einen Gimpel (Dompfaff), das Handwerk gelegt, und der Zauberer Zwackelmann platzt, nachdem die verwunschene Unke wieder zur Fee wurde. Ein Wunschring schließlich machte es möglich, dass die Kaffeemühle, bei deren Drehen Musik spielt, wieder bei der Großmutter landet. Unterstützt von der Jugendstiftung der Sparkasse Karlsruhe, geriet die viel beklatschte und ausverkaufte Vorstellung zu einem tollen Erlebnis, zu dem auch das Kinder- und Jugendhaus Pfinztal beitrug.

Autor:

Havva Keskin aus Bretten

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