Damenhandball Bundesliga Saison 20/21
FRISCH AUF Göppingen am Samstag um 18 Uhr zum heißen Abstiegsduell bei den Ketscher Kurpfalzbärinnen

Johanna Wiethoff (66) von den Ketscher Kurpfalzbärinnen nach einer ihrer tollen Paraden versus die Werkselfen aus Leverkusen. Große Hoffnung versus FRISCH AUF Göppingen am Samstag...
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https://www.frischauf-frauen.de/

Am Samstag (9.1.2021, 18 Uhr) gastiert Frisch Auf bei den Ketscher Kurpfalzbären in der Bärenhöhle, der Neurotthalle. Auch Bärenhölle genannt.

Ob die Neurotthalle für die FRISCH-AUF-Damen zur Hölle werden wird, werden wir am Samstag als Reporter live ante portas erleben, die potentiellen Zuschauer leider nur auf Sportdeutschland.TV
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https://www.frischauf-frauen.de/blog-posts/frisch-auf-weiter-in-der-abwartsspirale

Ein Sieg ist nach der neunten Niederlage in Folge (Cup-Wettbewerb including) Pflicht, aber nicht selbstverständlich nach dem schwachen Auftritt gegen die "Giftschlangen" aus Bad Wildungen, insbesondere in den letzten 20 Minuten, die ein Debakel wurden und von der Körpersprache des Teams her sehr bedenklich genannt werden müssen.

Nach 1:5 nach neun Minuten robbten sich die FRISCH AUF Damen zwar bis zur 12. Minute versus Bad Wildungen auf 4:6 heran, stabilisierte die junge Sina Ehmann die Defense, aber mehr als auf zwei Treffer konnte sich die FRISCH-AUF-Sieben nie mehr herantasten und so ging es verdient mit 14:17 in die Pause, nachdem die rumänische Rückraumspielerin Roxana Ioneac (halblinks) mit einem herrlichen Schlagwurf noch auf drei Treffer verkürzt hatte.

Es bestand also zur Pause noch Hoffnung und in der 40. Minute war mit dem 19:22 der alte drei-Tore-Abstand nach wie vor gegeben, trotz schwacher Defense und schwacher Offensive, trotz zahlreicher technischer Unzulänglichkeiten, trotz unzureichendem Rückzugsverhalten immer noch die Chance vorhanden, das Ganze mit einer kämpferischen Steigerung in den letzten zwanzig Minuten zu drehen.

Aber das Gegenteil war der Fall, die Vipern konnten in der Folgezeit unbeschwert durch die Frisch-Auf-Reihen ziehen und allein Jana Scheib, die ab der 25.Minute regelmäßig aus dem rechten Rückraum unbedrängt zu ihren Schlagwürfen aufsteigen durfte, netzte bis zum Schluss achtmal ein. Sie war für  Free Press Germany  auch die Spielerin des Matches.

Wir hoffen, dass der inzwischen nicht unumstrittene Henk Groener sich das Spiel wenigstens auf Sportdeutschland.TV angeschaut hat.
Name Jana Scheib notieren !, würden wir sagen...Es muss ja ein Umbruch, eine Verjüngung im NationalTeam zwingend erfolgen...

Da auch Munia Smits, die Schwester von Xenia Smits (Bietigheim) im Laufe des Spieles im linken Rückraum reichlich Freiheiten Giftschlangen-Freiheiten genießen durfte (7/3), zudem ihre Siebenmeter sicher verwandelte, Strategin Larissa Platen (6) im Wechselspiel mit der Regisseurin Maxime Struijs (5/4) dito reichlich Freiheiten genoss, und weil auch Annika Ingenpaß am Kreis nicht mehr kontrolliert werden konnte ( 5 Goals ), nahm das Verhängnis seinen Lauf und die Vipern kamen gegen sich aufgebende und resignierende (Körpersprache !!) Frisch-Auf-Frauen zu einem klaren 37:27, das sie sicherlich so nicht erwartet hatten.

Die Freude war beim Team und bei Trainerin Tessa Bremmer naturalmente groß. Mit dem Abstieg haben die Vipern dieses Jahr nichts mehr zu tun.

12:12 Points sind nun auf dem Konto, sehr sehr beruhigend.

Aleksandar Knezevic, dessen drei Auszeiten und dessen Korrekturen letzten Endes das Debakel nicht verhindern konnten, war natürlich sichtlich bedient und wurde im Pressegespräch nach dem Match recht deutlich.

Das sei für ihn seitdem er die FRISCH-AUF-Frauen vor 12 Jahren übernommen habe, die schwierigste Situation. Heute seien sowohl die Angriffs- und besonders die Abwehrleistung nicht erstligatauglich gewesen. Es sei jetzt, und das gilt naturalmente expressis verbis für das Spiel gegen Ketsch, nur noch Kampf um den Klassenerhalt.

https://www.frischauf-frauen.de/mannschaft/mannschaft

Wir dürfen also am Samstag, morgen also, einen heißen AbstiegsKAMPF von beiden Seiten erwarten.

Bei Ketsch fehlen nach wie vor die verletzten oder studienhalber fehlenden Stammkräfte Sina Michels (RA/ Außenband Knie), Elena Fabritz (Kreis / Inneband Knie), Verena Oßwald (RL/Studium) und die Nachwuchsspielerin Katja Hinzmann, die sich einen Finger gebrochen hat.

https://kurpfalzbaeren.de/index.php/de/

Lea Marmodee (Zentrale) ist nach ihrer Schulterverletzung deutlich im Aufwind, machte ein starkes Spiel in der zweiten Halbzeit gegen Leverkusen, Johanna Wiethoff ist in Top-Form, Lena Feiniler wird mehr oder minder am Kreis durchspielen müssen, possibel eine kurze Verschnaufspause durch Ina Bühl (aus dem JuniorinnenTeam), Sophia Sommerrock (RM/RA/RR) und Rebecca Engelhardt (LA) werden wohl wieder durchspielen müssen und Samira "Sam" Brand die ersten vierzig Minuten durchhalten müssen, um dann von der aufstrebenden Lea Marmodee abgelöst zu werden. Lara Eckhardt wird aus dem linken Rückraum operieren und versuchen ihre vier Treffer versus die Werkselfen zu übertreffen...Saskia Fackel  ist auf halbrechts in aufsteigender Form ( gegen Rosengarten 6/3 und gegen Bayer 04 3/1 Tore), sollte aber die Siebenmeter, wenn sie denn antritt, sicher verwandeln. Jeder Treffer wird in dem engen Match zählen.

Daskia Fackel mit der 22 von halbrechts kommend. 9 Treffer in den letzten beiden Spielen gegen Rosengarten und Bayer 04 Leverkusen...Aber zwei Siebenmeter versus die Werkselfen vergeben...
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Als System dürften die Red Ladies von Trainer Adrian Fuladdjusch wieder auf ein 7:0-System eingeschworen werden und in der Defense sehr offensiv press mit einem 3:2:1 operieren, könnte für Göppingen sehr unangenehm werden. Bayer Leverkusen brauchte geschlagene zwanzig Minuten bis die Werkselfen-Frau damit zurechtkam...

Sollten die Chancen, insbesondere die Siebenmeter, Saskia Fackel (2), Cara Reuthal (1) und Lara Eckhardt (1) ließen ja vier von sechsen gen die Werkselfen liegen, effizienter genutzt werden (die Konter inklusive), sind die ersten beiden Punkte für die Bären durchaus in der Bärenhölle drin. Und es folgt ja das Auswärtsspiel in Mainz, zwei Matches, die eine Wende, eine Peripetie (griechisches Drama...) einleiten könnten...aber nicht zwingend müssen. Entscheidend wird auf der Platte sein !

Will sagen: Das Spiel ist ein offenes. Wer es mehr will, wird am Samstagabend siegen.

Zumal die Kurpfalzbärinnen versus Rosengarten und letzten Samstag gegen Bayer 04 Leverkusen bewiesen haben, dass sie inzwischen in der LIGA mithalten können. Es fehlte zum Teil nur etwas Fortüne. und 5 Prozent mehr Konzentration bzw. der unbedingte Wille den Ball definitiv zu versenken, egal wie...

Im Moment kann sich Ketsch jedenfalls auf eine fantastische Johanna Wiethoff im Kasten freuen und stützen, die den FRISCH AUF DAMEN durchaus mit Paraden-Serien den Stecker ziehen könnte.

Johanna Wiethoff (66) von den Ketscher Kurpfalzbärinnen nach einer ihrer tollen Paraden versus die Werkselfen aus Leverkusen. Große Hoffnung versus FRISCH AUF Göppingen am Samstag...
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Mit der Körpersprache der FRISCH-AUF-Frauen gegen die Giftschlangen aus Bad Wildungen wird es für Frisch Auf in Ketsch versus die Kurpfalzbärinnen ganz ganz schwer werden. Aleksandar Knezevic wird also heute und morgen noch im mentalen Bereich sehr viel zu tun haben, um die FRISCH-AUF-Damen aufzurichten... Wir dürfen uns auf ein spannendes Handball-Match freuen. Der Bessere soll fairer Weise siegen...

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Autor:

Wolfgang Merkel aus Region

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