Elf Jahre an der Spitze der Bütt: In Brettens Jubiläumsjahr jubelt auch der Sitzungspräsident

Ehre, wem Ehre gebührt: Sitzungspräsident Bernd Neuschl (rechts) überreichte seinem Vorgänger Fredy Ersch 2016 eine Urkunde. Foto: ch
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  • Ehre, wem Ehre gebührt: Sitzungspräsident Bernd Neuschl (rechts) überreichte seinem Vorgänger Fredy Ersch 2016 eine Urkunde. Foto: ch
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(angi) Im Januar 2006 übernahm Bernd Neuschl als Deutschlands jüngster Elferratspräsident im zarten Alter von gerade mal 24 Jahren das närrische Zepter von Ehrenpräsident Fredy Ersch und kann somit 2017 sein elftes Jahr als Präsident der Brettener Bütt feiern.

Kaum einer konnte es sich damals vorstellen: die Bütt ohne ihren charmanten und redegewandten Präsidenten Ersch? Doch Neuschl bewies das Gegenteil: Nicht weniger schlagfertig und pointenreich, aber auf seine ganz eigene persönliche und humoristische Art, wuchs er in die ehrenvolle Rolle hinein und gab ihr eine neues Gesicht.

Mitgründer der Brettener Hofsänger

Das Publikum ist mittlerweile überzeugt: keine Bütt ohne Neuschl! Doch nicht nur als Präsident brillierte Neuschl in den zurückliegenden Jahren. Von 2006 bis 2014 leitete er die von ihm mitgegründeten Brettener Hofsänger, für die er eigene Texte und Arrangements verfasste. Vor zwei Jahren gab er die Leitung in jüngere Hände ab, denn, so Neuschl: „Der Nachwuchs muss gefördert werden, nur so hat ein Verein eine Zukunft.“

Vom "Strohdummen Witwer" zu "Herbfried Nudelhuber"

2008 trat Neuschl als „Strohdummer Witwer“ erstmals in die Bütt, um sich als Redner auszuprobieren. „Zum Glück hat mich Fredy Ersch damals beraten, was Pointen und Witze betrifft“, resümiert Neuschl schmunzelnd. Ein Jahr später war dann die Geburtsstunde seiner bayerischen Paraderolle „Herbfried Nudelhuber“, mit der er heuer zum neunten Mal die Bühne der Stadtparkhalle unsicher machen wird. „Als Nudelhuber habe ich eine Narrenfreiheit, die ich als Präsident nicht immer habe“, weiß Neuschl.

Authentisch, flexibel und spontan

So sei die Narrenproklamation im Rahmen des Narrenzuges auf dem Marktplatz ein eher feierlicher Akt, der lokalen und weltpolitischen Geschehnissen den Spiegel vorhalte. „Da mit derben Pointen zu kommen, ist ein absolutes No-Go.“ Auf der Bühne schließlich hält er die Programmzügel in der Hand; ein großes Repertoire an Witzen alleine hilft da nicht viel, wenn man das Narrenschiff auf Kurs halten möchte: „Du musst authentisch, flexibel und spontan sein. Dieser Dreiklang sorgt für einen harmonisch-närrischen Ablauf.“

Bereit für die nächsten elf Jahre

Besonders stolz ist Neuschl auf das engagierte Team des Büttenausschusses: Fredy Ersch, Anette Giesche, Axel Zickwolf, Günther Wolf, Andreas Frank und Thomas Zürner sorgen mit vielen Helfern auf und hinter der Bühne dafür, dass das „Bredde wau wau“ besonders kräftig und froh aus vielen Kehlen erschallen kann. „Von Büttenreden über Live-Musik und ein stimmiges Angebot an Speisen und Getränken stemmt der Verein einen tollen Event, den ich gerne in den kommenden elf Jahren weiterhin als Präsident begleiten und närrisch bereichern werde“, so Neuschl.

Mehr Ankündigungen und Berichte zu Faschingsveranstaltungen in Bretten und der Region lesen Sie auf unserer Themenseite:
Fasching im Kraichgau

Ehre, wem Ehre gebührt: Sitzungspräsident Bernd Neuschl (rechts) überreichte seinem Vorgänger Fredy Ersch 2016 eine Urkunde. Foto: ch
Närrisches Jubiläum: Auch in den kommenden elf Jahren will Bernd Neuschl schlagfertig und pointenreich durch die Sitzungen der Brettener Bütt führen. Foto: ch
Autor:

Chris Heinemann aus Bretten

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