Oberes Ruiter Tal ziert nun ein Gehölzfang
Hochwasserschutzmaßnahme in Ruit fertiggestellt

Das rote Band zerschnitten Stadtbaudirektor Karl Velte, Oberbürgermeister Martin Wolff, Ortsvorsteher Aaron Treut und Bürgermeister Michael Nöltner.
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  • Das rote Band zerschnitten Stadtbaudirektor Karl Velte, Oberbürgermeister Martin Wolff, Ortsvorsteher Aaron Treut und Bürgermeister Michael Nöltner.
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Bretten-Ruit (bea) Mit vier kleinen Scherenschnitten im Bachbett gaben Stadtbaudirektor Karl Velte, Oberbürgermeister Martin Wolff, der Ruiter Ortsvorsteher Aaron Treut und Bürgermeister Michael Nöltner den Gehölzfang für die Kanalisation in Ruit frei.

Kleine wirkungsvolle Projekte

Mit Kosten in Höhe von 150.000 Euro und einem Förderbetrag von 70 Prozent konnte der Treibholzfang Mitte Juni fertiggestellt werden. "Die Hochwasserschutzmaßnahmen in Bretten kosten uns rund acht Million Euro", sagte Wolff am Dienstag, 14. Juli. Im Gegensatz zu größeren Projekten, wie in Diedelsheim, gebe es kleinere, aber dennoch wirkungsvolle Projekte, wie das in Ruit. Bereits 2017 wurde eine Geländeerhöhung umgesetzt. Zwei Jahre später wurde der Verdolungseinlauf erhöht. So konnte eine größere Retentionsfläche entstehen.

2016 wurden 18 Häuser überschwemmt

Zwar sehe der Platz momentan idyllisch aus, aber dies könne sich schnell ändern. Zu anderen Zeiten sei hier das Wasser in die Kanalisation geschossen und habe in die Keller der Gebäude gedrückt. Dies bestätigte Ortsvorsteher Aaron Treut, dessen Großvater, der damalige Bürgermeister Robert Scheuble, 1972 die Bachverdolung bauen ließ. Diese fasst 13,5 Kubikmeter Wasser pro Sekunde, doch dies reichte 2016 nicht aus, als der Damm überspült und 18 Häuser überschwemmt wurden.

Ruit ist gegen hundertjähriges Hochwasserereignis gesichert

Mit den bisher erfolgten Maßnahmen ist Ruit nun gegen ein hundertjähriges Hochwasserereignis (HQ100) gesichert. Etwas zu bauen, das darüber hinausgehe, sei unwirtschaftlich, so der OB. "Der Stadtteil Ruit ist froh und dankbar, für die letztendliche Umsetzung des Hochwasserschutzes, wenn das auch zwischenzeitlich sieben Jahre gedauert hat", sagt Treut. Nun sei ein wichtiger Schritt getan, um die Gefahr für Ruit zu reduzieren.

Autor:

Beatrix Drescher aus Bretten

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