Infoveranstaltung über studentische Arbeiten zur B294-Umgehung

Die drei Varianten unterscheiden sich im Trassenverlauf, der Anbindung an die bestehenden Straßen, den Baukosten und der Lage in der Landschaft zum Teil erheblich.
Quelle: Prof. Dr.-Ing Christian Holldorb, Hochschule für Technik und Wirtschaft
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  • Die drei Varianten unterscheiden sich im Trassenverlauf, der Anbindung an die bestehenden Straßen, den Baukosten und der Lage in der Landschaft zum Teil erheblich.
    Quelle: Prof. Dr.-Ing Christian Holldorb, Hochschule für Technik und Wirtschaft
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Auf einer Infoveranstaltung wurden die Ergebnisse der studentischen Projektarbeiten zur Umgehung der B294 im großen Saal des Rathauses vorgestellt.

Studenten des Bauingenieurwesens um Professor Christian Holldorb von der Hochschule Karlsruhe erarbeiteten drei Planungsvarianten zur Brettener Ortsumfahrung.

Mit ca. 16.000 Autos pro Tag ist die B294 stark frequentiert, bei der Variante der Südumgehung könnte eine Entlastung von über 11.000 Fahrzeugen erreicht werden. Die Pferdeklinik überbrückend Richtung Nordwest verliefe diese Trasse über einen Knotenpunkt mit der K3568 entlang des Rechberges, hin zum Umspannwerk durch das Ruiter Tal bis zur Unterführung der Bahnlinie am Anschlusspunkt zur B294.

Das Naturschutzgebiet, der Waldspielplatz und das Umspannwerk erfordern die Abwägung verschiedener Varianten. Bei einer Untertunnelung des Umspannwerkes wurden die Kosten insgesamt auf 39 Millionen Euro geschätzt, ohne Tunnel auf 25 Millionen. Mit den gleichen Kosten und dem Potenzial täglich 9000 Fahrzeuge umzuleiten liegt der Planungsvariante Westtangente ein südlicher Knotenpunkt mit Verschränkung der B294 und der K3568 zugrunde. Je nach Variante komplett als Tunnelbauwerk oder mit ein bis zwei Einschnitten bis zu 11 Metern geplant, führe die Tangente ab der westlichen Kreuzung von K3586 und Salzhofen nach einem Tunnel über eine Brücke und den Weg am Salzhofener Tor gerade in nördlicher Richtung, bis zum Anschluss an die Melanchthonstrasse in Form einer Ampelanlage.

Mit Kosten von 15 Millionen und dem Potenzial von 14.600 Autos wurde die Variante Bahnparallele vorgestellt, die östlich am technischen Rathaus vorbei nahe der Flüchtlingsunterkünfte und Park-and-Ride Parkplätze verliefe und über einen Knotenpunkt an der Hermann-Beuttenmüller-Straße an die Melanchthonstrasse angeschlossen würde."Es wird noch viel zu tun geben, bis wir ein umsetzungsfähiges Konzept haben", kommentierte OB Wolff die Vorstellung, die Südumgehung bliebe aber am wahrscheinlichsten.

Mehr zum Thema lesen Sie auf unseren Themenseiten Ortsumfahrung und Verkehrsentlastung

Autor:

Thomas Springer aus Bretten

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